Ungebrochenes Wachstum im dritten Quartal – Ergebnisprognose erneut angehoben

  • Auftragseingang und Umsatz angestiegen
  • EBIT-Marge weiter verbessert
  • Positive Effekte aus Excellence-Programmen
  • Umsatzprognose nach oben konkretisiert
  • Ergebnisprognose erneut angehoben

Die im Prime Standard notierte GESCO AG, eine Industriegruppe mittelständischer markt- und technologieführender Unternehmen, bestätigt die anhaltend gute Geschäftsentwicklung nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021, präzisiert den Ausblick auf das Gesamtjahr für den Umsatz auf den oberen Rand der prognostizierten Bandbreite und hebt den Ausblick für das Ergebnis erneut an.

Im dritten Quartal 2021 setzte sich das hohe Niveau der Nachfrage des ersten Halbjahres 2021 für die Unternehmen der GESCO-Gruppe unvermindert fort. Zur positiven Entwicklung trugen neben dem Geschäft mit Edelstahlprodukten sowohl der Bandstahl- als auch der Werkzeugstahlbereich bei, ebenso das Geschäft mit Papierstäbchen für die Süßwaren- und Hygieneindustrie. Darüber hinaus machte sich der üblicherweise für das zweite Halbjahr erhöhte Umsatz- und Ergebnisbeitrag aus der Auslieferung von Maschinen und Anlagen bei den Investitionsgütern positiv bemerkbar. Zudem erbrachte die im zweiten Quartal 2021 erworbene UMT-Gruppe einen zeitanteiligen Beitrag zur Gesamtentwicklung. Alle drei Segmente wiesen im kumulierten Berichtszeitraum spürbar verbesserte Umsatz- und Ergebniszahlen aus.

Im dritten Quartal 2021 fiel der Auftragseingang noch einmal höher aus als in den beiden vorangegangenen Einzelquartalen. Somit erreichte der Auftragseingang der GESCO-Gruppe in den ersten neun Monaten 2021 insgesamt 421,0 Mio. € und lag um 43,3 % über dem Wert des Vorjahres (9M 2020 fortgeführt, nachfolgend "9M 2020-f": 293,8 Mio. €). Der Konzernumsatz überstieg mit 351,0 Mio. € das Niveau des Vorjahresberichtszeitraums um 19,2 % (9M 2020-f: 294,4 Mio. €). Zum Berichtsstichtag belief sich der Auftragsbestand der Gruppe auf 222,4 Mio. € nach 124,2 Mio. € in 9M 2020-f.

Die Materialaufwandsquote bewegte sich trotz deutlich gestiegener Materialpreise mit 56,3 % nahezu auf dem Niveau der ersten neun Monate des Vorjahres mit 56,4 %, fiel aber mit 57,5 % im dritten Quartal höher aus als in den Vorquartalen. Die Personalaufwandsquote reduzierte sich trotz Hochlaufens einer neuen Fertigung in den USA erneut im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres von 26,6 % auf 23,9 % aufgrund der besseren Auslastung, der angepassten Kapazitäten und nicht zuletzt der Effizienzssteigerungen, die aus den erfolgreichen OPEX-Aktivitäten resultierten.

Das Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte in den ersten neun Monaten 2021 insgesamt 40,7 Mio. € und überragte das Ergebnis des Vergleichszeitraums deutlich (9M 2020-f: 22,6 Mio. €). Das EBIT fiel in den ersten neun Monaten 2021 mit 27,8 Mio. € fast dreimal so hoch aus wie im schwachen Vorjahresvergleichszeitraum mit 10,0 Mio. €. Im isoliert betrachteten dritten Quartal 2021 erreichte das EBIT 12,5 Mio. €. Die EBIT-Marge belief sich im kumulierten Berichtszeitraum auf deutlich verbesserte 7,9 % bzw. 10,2 % im dritten Quartal 2021 (vs. 3,4 % in 9M 2020-f und 8,7 % in Q3 2020-f). Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter betrug 15,2 Mio. € in den ersten neun Monaten 2021 (9M 2020-f: 4,5 Mio. €), davon 6,9 Mio. € im dritten Quartal 2021. Das Ergebnis je Aktie für die fortgeführten Geschäftsbereiche erreichte im kumulierten Berichtszeitraum 1,40 € (9M 2020-f: 0,41 €).

Die Eigenkapitalquote lag zum Berichtsstichtag bei 55,5 % (vs. 58,3 % zum 31. Dezember 2020) und damit weiterhin auf einem komfortablen Niveau. Mit 48,9 Mio. € zeigten die liquiden Mittel einen ähnlich starken Barmittelbestand wie zum 31. Dezember 2020. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich von 37,5 Mio. € (9M 2020-f) auf 41,2 Mio. € in den ersten neun Monaten 2021.

Das Segment Produktionsprozess-Technologie konnte seinen Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppeln, wobei das zweite und dritte Quartal 2021 wesentlich zur positiven Entwicklung beitrugen. Entsprechend positive Effekte machten sich im dritten Quartal 2021 im Umsatz und Ergebnis bemerkbar. Die EBIT-Marge betrug 9,6 % im kumulierten Berichtszeitraum nach einer negativen Marge im Vorjahr, beflügelt von 16,8 % im dritten Quartal 2021. Der positive Beitrag wurde sowohl vom Geschäft mit der Edelstahltechnologie als auch mit Investitionsgütern erwirtschaftet.

Die Unternehmen des Segments Ressourcen-Technologie verzeichneten in den ersten neun Monaten 2021 eine anhaltende Erholung der Nachfrage, des Umsatzes und des Ergebnisses. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 4,8 % (9M 2020-f) auf 11,6 % im kumulierten Berichtszeitraum. Der überdurchschnittlich starke Ergebnisbeitrag im dritten Quartal (EBIT-Marge von 15,4 %) ist auf die gute konjunkturelle Entwicklung und unterstützende Materialpreiseffekte zurückzuführen.

Im Segment Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie konnte der Auftragseingang im dritten Quartal 2021 gegüber dem Vorjahresvergleichsquartal um 59,1 % gesteigert werden und übertraf noch einmal das Niveau der beiden Vorquartale. Die EBIT-Marge lag im kumulierten Berichtszeitraum mit 10,3 % leicht unterhalb des Niveaus des Vorjahreszeitraums mit 10,6 %. Insbesondere der Anlauf eines neuen Produktionsstandortes in den USA hatte hierbei dämpfenden Einfluss im dritten Quartal 2021.

Anlässlich der guten Geschäftsentwicklung hob GESCO den Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 im August 2021 auf einen Konzernumsatz in der Bandbreite von 465 bis 485 Mio. € (zuvor 445 bis 465 Mio. €) sowie einen Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter in der Bandbreite von 20 bis 22 Mio. € (zuvor 16,5 bis 18,5 Mio. €) an, beide Zielbandbreiten vor M&A-Aktivitäten und ohne Veränderung des Konsolidierungskreises. In Anbetracht der Erwartungen für den verbleibenden Jahresverlauf geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2021 nunmehr von einem Konzernumsatz am oberen Rand der unveränderten Bandbreite von 465 bis 485 Mio. € aus und erwartet einen Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter in der Bandbreite von 22 bis 24 Mio. €.

Ralph Rumberg, CEO der GESCO AG, betont in diesem Zusammenhang: "Unsere Unternehmen konnten ihr Geschäft im laufenden Jahr kontinuierlich ausbauen, und das an vielen Stellen unter gleichzeitiger Verbesserung der Margen. Das Maßnahmenpaket im Rahmen der Strategie NEXT LEVEL, das wir initiiert haben und fortwährend weiterentwickeln, leistet dazu einen wertvollen Beitrag. Darüber hinaus macht sich die Portfolio-Balancierung durch die Schließung des Segments Mobilitäts-Technologie positiv bemerkbar. Wir können uns seit dem Jahreswechsel wieder verstärkt auf unsere Kernkompetenzen fokusieren. Aus der GESCO AG heraus unterstützen wir unsere Tochtergesellschaften als enger Begleiter in strategischen und methodischen Fragen. Wir sind auf einem guten Weg. Es gibt weiterhin viel Potenzial."

Die vollständige Zwischenmitteilung zu den ersten neun Monaten 2021 steht unter https://www.gesco.de/investor-relations/finanzberichte/ zur Verfügung.

Über die Gesco AG

Die GESCO AG ist eine Industriegruppe mit markt- und technologieführenden Unternehmen der Investitionsgüterindustrie mit Schwerpunkten in der Produktionsprozess-Technologie, Ressourcen-Technologie sowie der Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie. Als im Prime Standard börsennotierte Gesellschaft eröffnet die GESCO AG privaten und institutionellen Anlegern den Zugang zu einem Portfolio mit Hidden Champions des industriellen deutschen Mittelstands.

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