Winter- und Weihnachtszauber in Katalonien

 

  • Weihnachtsbeleuchtung in Kataloniens Städten
  • Pessebres Vivents: Kataloniens lebendige Krippen
  • Der Dreikönigstag: Verlängerte Weihnachtszeit in Katalonien
  • Abwechslungsreiche Erlebnisse im winterlichen Katalonien 

Reisende, die in den kältesten Monaten des Jahres darüber nachdenken, dem Winter zu entfliehen, können zu dieser Jahreszeit Kataloniens abwechslungsreiche Seite entdecken: Von weihnachtlichen Streifzügen durch die festlich geschmückten Provinzhauptstädte der Region über einen nächtlichen Spaziergang durch mittelalterliche Ortschaften, in der die Bewohner die Weihnachtsgeschichte lebendig werden lassen, bis hin zur Ankunft der Heiligen Drei Könige, die Anfang Januar mit prunkvollen Umzügen in den katalanischen Städten einziehen: Weihnachtsliebhaber kommen in Spaniens nordöstlicher Provinz voll und ganz auf ihre Kosten. 

Doch auch Besucher, die nach dem gemütlichen Ambiente ein wenig Action suchen, können sich in den Pyrenäen beim Skifahren vergnügen und im Anschluss bei angenehmen Mittelmeerklima eine Wanderung oder eine Radtour mit Ausblick auf Kataloniens Naturschönheiten genießen. Katalonien ist auch im Winter einen Besuch wert.

Kataloniens Städte in weihnachtlichem Glanz

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der katalonischen Hauptstadt, die Basilika Sagrada Familia, leuchtet weihnachtlich. Auf dem zweithöchsten Turm des Gotteshauses wurde Anfang Dezember 2021 ein Leuchtstern installiert. Der Kardinal und Erzbischof von Barcelona erteilte dem "Stern von Bethlehem" seinen Segen. Anschließend wurde das helle Licht im Inneren des zwölfzackigen Sterns aus Stahl und Glas entzündet. Der auf 138 Meter Höhe leuchtende Stern misst 7,5 Meter und wiegt fünfeinhalb Tonnen. 

Doch auch Barcelonas historisches Stadtzentrum Ciutat Vella, das farbenfrohe Viertel Fort Pienc inmitten des Stadtbezirks Eixample, die Carrer Major in Nou Barris sowie der Plaça d‘Orfila mit der Kirche Sant Andreu del Palomar, deren erste Aufzeichnungen in das Jahr 966 zurückgehen, werden alljährlich im Dezember in ein ganz besonderes Ambiente getaucht.

Die nördlichste Provinzhauptstadt der gleichnamigen Region Girona bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten sich in der Vorweihnachtszeit auf die Feiertage einzustimmen. Die kleinen Gassen entlang des Altstadtviertels Barri Vell sind weihnachtlich geschmückt, die Geschäfte locken mit gastronomischen Leckereien aus der Region und die Schaufenster von Gironas bekanntester Flaniermeile, der Rambla de la Llibertat, geben Anregungen für ausgefallene Weihnachtsgeschenke. Ein gemütlicher Spaziergang entlang der bunten Häuserfassaden, die sich zu beiden Seiten des Flusses Onyar erstrecken, lässt sich gut mit einem Besuch einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kombinieren. Die Kathedrale Santa Maria ist nicht nur das größte gotische Gewölbe der Welt, sondern stellt auch einen beeindruckenden Innenraum, der aus einem einzigen Kirchenschiff besteht. 

Der Geburtsort des weltbekannten Surrealisten Salvador Dalí ist nicht nur aufgrund des ortsansässigen Teatre-Museu Dalí einen Besuch wert. In der Vorweihnachtszeit wirkt die kleine Stadt Figueres nahe der französischen Grenze besonders gemütlich. Die Gassen rund um den Plaça de l‘Ajuntament erleuchten in festlicher Weihnachtsdekoration. Die Schaufenster sind weihnachtlich geschmückt und laden zum Bummeln ein. Über die Rambla verteilen sich diverse Weihnachtsmarktstände. 

Besucher, die vom weihnachtlichen Ambiente Kataloniens noch nicht genug haben, können einen Ausflug zu den Weihnachts- und Kunsthandwerksmärkten in Tarragona machen oder eine der vielen lebendigen Krippen besuchen. 

Pessebres Vivents: Kataloniens lebendige Krippen

Während in Deutschland vielerorts die Krippe vom Speicher geholt und mit Holzfiguren dekoriert wird, haben viele katalonische Städte und Dörfer schon fast ein Jahr Vorbereitungszeit für eine einzige Krippe hinter sich.  Doch statt Holzfiguren, kommen hier echte Figuren ins Spiel: Kataloniens einzigartigen Krippenspiele, die unter dem katalanischen Namen „Pessebres Vivents“ bekannt sind, stellen Szenen der Weihnachtsgeschichte mit lebendigen Personen und originalgetreuer Nachbildung von Kleidern und Gebrauchsutensilien aus der damaligen Zeit nach. Die lebendigen Krippenspiele laden Besucher zum Einbruch der Dunkelheit zu einem weihnachtlichen Spaziergang durch Kataloniens Städte und Dörfer ein.  Eine markierte Route folgt dabei symbolischen Schauplätzen in mittelalterlichen Städten oder freier Natur, die sinnbildlich Schritt für Schritt die Weihnachtsgeschichte erzählen. 

Im Hinterland der Costa Brava, in der Provinz Girona, trifft man in Bàscara auf eine der eindrucksvollsten Inszenierungen. Jährlich versetzen mehr als 300 Laienschauspieler ihre Besucher zurück in das Palästina von vor mehr als 2000 Jahren. Seit 1973 findet diese lebendige Krippendarstellung in den mittelalterlichen Gassen und Gemäuern des Ortes statt, eingebettet in eine eindrucksvolle Naturlandschaft am Ufer des Fluvià, vor der Kulisse von zahlreichen Felsen, Quellen und Wasserfällen.   

Der Dreikönigstag: Verlängerte Weihnachtszeit in Katalonien

Während in Deutschland, Österreich und der Schweiz Anfang Januar bereits viele schon wieder in den Arbeitsalltag einsteigen, freuen sich die Katalanen noch einmal auf ein großes Fest: den „Dia dels Reis de l‘Orient“, den Dreikönigstag am 6. Januar.

Der Dreikönigstag ist in Spanien ein offizieller Feiertag und für Kinder ein zweites Weihnachten. Nicht das Christkind oder der Weihnachtsmann bringt hier traditionell die Geschenke, sondern die drei Männer aus dem Morgenland, die dem Stern von Bethlehem gefolgt sein sollen, um dem neu geborenen Jesuskind ihre Aufwartung mit Gold, Weihrauch und Myrrhe zu machen. So schleichen sich Caspar, Melchior und Balthasar der Tradition nach in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar in jedes Haus, stärken sich mit den Leckereien, die die Familien für sie vorbereitet haben, legen die Geschenke unter den Baum und ziehen schließlich zum Haus des nächsten Kindes weiter. 

In nahezu jeder Stadt und jedem Dorf in Katalonien wird der Einzug der Heiligen Drei Könige bereits am 5. Januar mit einem prunkvollen Umzug, der Cavalcada de Reis, dem Ritt der Könige, gefeiert. Mit Kamelen oder Pferden, in buntem Gewand und mit Goldkronen halten Caspar, Melchior und Balthasar feierlich Einzug. Familien gehen auf die Straße, um die Heiligen Drei Könige willkommen zu heißen und ihnen einen Brief mit ihren Wünschen zu überreichen, die sie am nächsten Tag als Geschenk zu Hause finden werden. 

In Hafenstädten wie Barcelona kommen die Könige in prunkvollen Barken übers Meer und werden am Hafen begeistert begrüßt. An Land werden die drei Männer aus dem Morgenland von Barcelonas Bürgermeister in Empfang genommen. Er überreicht ihnen dabei einen Schlüsselbund, mit dem sie ihre Geschenke in den Häusern der Stadt verteilen können. Anschließend gibt es auch hier einen Umzug durch die Innenstadt von Barcelona bis zum Magischen Brunnen am Fuße des Montjuïc. Für die Kinder ist es ein besonderer Spaß, die Süßigkeiten, die von den Festwagen in die Menge geworfen werden, zu fangen.

Traditionell gibt es zum Dreikönigstag den Tortell de Reis, den „Königskuchen“. In dem ringförmigen Gebäck aus Marzipan sind eine sogenannte „fava“, eine Ackerbohne und eine kleine Königsfigur versteckt. Die Person, die die Bohne in seinem Stück findet, muss den Kuchen bezahlen. Diejenige, die die kleine Königsfigur findet, wird zum König des Hauses gekrönt.

Abwechslungsreiche Erlebnisse im winterlichen Katalonien 

Reiselustige, die nicht nur die Weihnachtszeit in Katalonien genießen, sondern auch der kalten Heimat entfliehen möchten, haben die Möglichkeit einen Städtetrip nach Barcelona, Tarragona, Girona oder Lleida mit einer Küstenwanderung am Mittelmeer zu kombinieren. Der Parc del Garraf mit dem gleichnamigen Massiv ebenso wie das Naturschutzgebiet Gavarres bieten Wanderern ebenso wie Radfahrer auch im Winter optimale Ausflugsangebote bei sanftem Mittelmeerklima. Auch das Cap de Creus, der erste terrestrische-maritime Naturpark Spaniens und zugleich der östlichste Punkt der iberischen Halbinsel liefert zur kalten Jahreszeit einen geeigneten Anlaufpunkt für Naturliebhaber. Hier treffen die Ausläufer der Pyrenäen auf das Mittelmeer und versprechen einmalige Aussichten, wilde Strände und eine einzigartige Landschaft.

Sport- und Schneeliebhaber finden im Hochgebirgstal Val d’Aran einen Wintersportort der Extraklasse und gleichzeitig ein echtes Kleinod der Pyrenäenkultur. Natur und Kultur dieses mächtigen Gebirgszuges lassen sich übrigens hervorragend auf Schneeschuhwanderungen erkunden, die in allen Naturparks der Pyrenäen angeboten werden.

Weitere Informationen unter: 

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Kataloniens Skigebiete

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