Countdown für ISS-Kontakt läuft

Nach dem erfolgreichen Funkkontakt des Johannes Kepler-Gymnasiums (JKG) in Lebach am 4. Februar steht nun das Technische Gymnasium der Gewerblichen Schulen Donaueschingen in den Startlöchern. Am 10. Februar nehmen 18 Schülerinnen und Schüler mit Hilfe des Amateurfunks Kontakt zur Internationalen Raumstation auf und sprechen mit Matthias Maurer. Innerhalb eines zehnminütigen Zeitfensters können die Jugendlichen persönliche Fragen an den deutschen ESA-Astronauten richten.

Seit Dezember 2021 sind für schulische Einrichtungen in Deutschland wieder Verbindungen zur Internationalen Raumstation möglich. Nun fiebern Schülerinnen und Schülern aus Baden Württemberg einem Gespräch mit Matthias Maurer entgegen. Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen für einen am Donnerstag, dem 10. Februar, geplanten Amateurfunk-Schulkontakt zwischen dem Technischen Gymnasium der Gewerblichen Schulen Donaueschingen und der ISS. 18 Jugendliche haben inzwischen ihre Fragen an den ESA-Astronauten vorbereitet.

Der in Kooperation mit den Funkamateuren aus Furtwangen geplante Kontakt ist für die Überflugzeit von 11 bis 11:10 Uhr (MEZ) terminiert. Das Event wird vom Kreismedienzentrum Schwarzwald-Baar-Kreis als Livestream unter https://kmz-sbk.de/livestream übertragen. Bereits 30 Minuten vor Beginn findet eine live moderierte Informationssendung zum Thema ISS statt.

Insgesamt sind dreizehn Funkkontakte des Amateur Radio on the International Space Station (ARISS)-Projekts geplant. Im Rahmen seiner Mission „Cosmic Kiss“ ist Matthias Maurer mit zehn Schulen und drei Schülerlaboren in Deutschland zum Interview per Funk verabredet.

Der Amateurfunkdienst ist in diesen Tagen ein gefragtes Medium. Funkamateure nehmen mit Hilfe des Amateurfunks Kontakt ins All auf und sprechen mit unserem Außenposten auf der Internationalen Raumstation ISS. Innerhalb der typischen zehn Minuten Überflugzeit können Schüler dabei persönliche Fragen stellen. Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) e.V. plant immer wieder solche Kontakte von Schulstationen zur ISS und gibt Schülern die Möglichkeit, mit den Astronauten in Kontakt zu treten. Möglich macht dies das 1996 ins Leben gerufene weltweite Projekt „Amateur Radio on the International Space Station“ (ARISS).

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Als größter Verband von Funkamateuren in Deutschland hat der DARC e.V. über 33.000 Mitglieder. Damit ist über die Hälfte der deutschen Funkamateure im Verein organisiert, vertritt die Interessen der Funkamateure bundesweit und engagiert sich bei der Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international als Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU).

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