Unternehmernachwuchs entwickelt kreative und zukunftsträchtige Geschäftsideen

Tolle Ideen, starke Präsentationen und innovative Lösungsansätze – damit beeindruckten die neun besten Teams aus drei Vorentscheiden in der Region auch in der Endrunde des Nordschwarzwälder Unternehmensspiels Junior Manager Contest (JMC). Im Finale des zum zweiten Mal digital durchgeführten Wettbewerbs um die beste Geschäftsidee der Zukunft erlebten sowohl die TeilnehmerInnen als auch die Jury einen spannenden und kurzweiligen Tag.

Bereits zum fünften Mal hatte die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) mit den Landkreisen Calw, Freudenstadt und Enzkreis sowie den Städten Calw, Freudenstadt, Horb, Nagold und Mühlacker zum Unternehmensplanspiel eingeladen. 120 Auszubildende aus der Region hatten sich dem diesjährigen Wettbewerb gestellt. Während in den kreisweiten Vorrunden ein Unternehmen mit eigenen Strategien und Methoden sowie unternehmerischem Denken von den jungen Nachwuchskräften durch vier Geschäftsjahre geführt werden musste, hatten die FinalteilnehmerInnen die Aufgabe, innerhalb ihres Teams in wenigen Stunden eine innovative und zugleich zukunftsträchtige Geschäftsidee zu entwickeln. Für den Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald ist der Ideenreichtum, die Begeisterung und die Leidenschaft, mit der die Auszubildenden im Finale kämpfen, immer wieder sehr beeindruckend. „Mit dem Format Junior Manager Contest zeigen junge Menschen in der Region, dass sie Lust am Wettbewerb haben, sich als Team finden, in kurzer Zeit viel lernen und ihr Bestes geben“ so Jochen Protzer über das schönste Projekt der WFG.

Die Vorentscheide in den Landkreisen Calw, Freudenstadt und dem Enzkreis fanden wie schon im Jahr 2020 aufgrund der Corona Situation nicht in einem Unternehmen, sondern virtuell statt. Die Durchführung des Planspiels hatte wie in den Jahren zuvor das Steinbeis Innovationszentrum Unternehmensentwicklung aus Pforzheim übernommen. Ins Finale schafften es schließlich neun Azubi-Teams mit insgesamt 43 Teilnehmenden. „Mit einer innovativen und konkreten Geschäftsidee die Probleme eines Kunden oder Nutzers lösen“ lautete hier die herausfordernde Aufgabenstellung, die mit Hilfe diverser Kreativitätstechniken innerhalb eines halben Tages aufbereitet und via Videokonferenz einer mehrköpfigen Jury aus Unternehmern und Wirtschaftsvertretern als Pitch präsentiert werden sollte.

Mit Hochspannung wurde dann auch die Bekanntgabe der Sieger erwartet und die Freude über die als Gewinn ausgelobten iPads war riesengroß. Alle TeilnehmerInnen dürfen sich zudem über Pokale und Urkunden freuen. Die Jury zeigte sich begeistert über die vielfältigen und vor allem qualitativ hochwertigen und kreativen Geschäftsideen seitens der Nachwuchschefs, die innovatives Potenzial ebenso wie ausgezeichnete Lösungsansätze an den Tag legten.

Die Gewinner

Über den ersten Platz freute sich das Team der Dürr Optronik GmbH & Co. KG aus Gechingen im Kreis Calw. Die Azubis Nick Gräsle, Marcel Schaible, Lukas Schirovski, Luca Stahl und Simon Schweizer präsentierten ihr Produkt „Ski Fix“, ein Automat mit Programmauswahl zum Wachsen und Schleifen von Skiern und Snowboards direkt am Skilift. Eine App verschafft Übersicht über Standort und Befüllung. Mit dieser Idee wollen sie Wintersportlern die Möglichkeit geben, ihren Sport auch spontan ausüben zu können, ohne lange Wartezeiten in lokalen Sportgeschäften.

Platz zwei ging an das Team Bosch Rexroth aus Horb am Neckar mit Linn Sophie Baur, Lea Bahr, Simon Jörg, Marco Guhl und Jonas Deibler. Sie stellten ihren „SWING IT“ vor – ein im Smartphone integrierter patentierter Pendelmechanismus, der das Gerät bei Bewegung auflädt. Ziel soll es sein, bei 10.000 Schritten einen vollen Akku zu haben. Die Idee ist nicht nur nachhaltig, sondern schafft auch Anreiz für Bewegung.

Auf dem dritten Platz landete das Azubi-Team mit Patricia Wiedemann, Celine Scholder, Laura Gekle, Laura Beilharz und Tom Schümann von der fischerwerke GmbH & Co. KG aus Waldachtal, die das schwerwiegende Problem der Verschmutzung der Meere mit Ihrem „Turtle Pal“ angehen möchten. Ein ROV (Remotely Operated Vehicle) soll in den Meeren Müll einsammeln und gleichzeitig Aufnahmen von den Meerestieren machen, die zu Forschungszwecken verwendet werden können.

Lars Schäfer, Prokurist der WFG, ergänzt: „Das beliebte und spannende Format des JMC ist für Auszubildende eine gute Möglichkeit, zu verstehen, wie Unternehmen grundsätzlich funktionieren. Über die Etappen des Wettbewerbs hinweg lernen sie verschiedene Kreativitätstechniken kennen und können diese bestenfalls dann in ihren Unternehmen anwenden“. Zusammen mit Kerstin Weipert von der WFG lobt Schäfer die wiederholt sehr gute Koordination und Durchführung des JMC durch das Steinbeis Innovationszentrum mit Dr. Barbara Burkhardt-Reich sowie das Engagement der Juroren: Mario Weipert (Stadtwerke Pforzheim), Patrick Walz (IHK Nordschwarzwald) und Dejan Micic (Wirtschaftsförderer der Stadt Horb).

Übrigens feiert der Junior Manager Contest in diesem Jahr bereits sein fünfjähriges Jubiläum. Seit 2017 können sich Auszubildende aus der Region Nordschwarzwald im Rahmen des Planspiels in unternehmerischer Selbstständigkeit ausprobieren und ihre Geschäftsstrategien im Wettbewerb durchsetzen. Über 600 Auszubildende aus insgesamt 70 Firmen stellten sich dieser Herausforderung bereits seit Beginn des Formats.

Junior Manager Contest Nordschwarzwald

Der Junior Manager Contest Nordschwarzwald ist ein gesamtregionales Unternehmensplanspiel, organisiert von den Landkreisen Calw und Freudenstadt, dem Enzkreis, den Städten Freudenstadt, Horb, Mühlacker, Calw und Nagold sowie der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG). Das zweistufige Planspiel wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Landesmitteln gefördert und vom Steinbeis Innovationszentrum Unternehmensentwicklung aus Pforzheim konzipiert und vor Ort durchgeführt. Im Rahmen des Wettbewerbs treffen die TeilnehmerInnen Entscheidungen im Beschaffungs-, Produktions-, Personal-, Vertriebs- und Finanzbereich, um im Wettbewerb das Zielsystem Eigenkapital, Periodenüberschuss, Umsatzrendite, Kundenzufriedenheit und Planungsgenauigkeit zu optimieren. Die besten Teams qualifizieren sich zu einem Innovations-Workshop mit anschließendem Pitch vor einer Expertenjury. Sie erarbeiten als Team mit Hilfe von Kreativitätstechniken und Tools aus der Gründerszene innovative Geschäftsideen, die sie am Ende des Tages der Jury präsentieren.

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