Die Ukraine im Krieg: Filmvorführung und Gespräch

Die Regisseurin und KAS-Stipendiatin Iryna Riabenka im Gespräch mit Dr. Olena Lykhovodova und Bozhena Kozakevych über ihren Film "Heller Weg" und die Frage der kulturellen Identität der Ukraine

Termin: Donnerstag, 21. Juli 2022, 17.00 – 19.00 Uhr
Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung,Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin

Nicht erst durch den Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 ist offenkundig geworden, dass der Ukraine ihre kulturelle und nationale Identität gewaltsam abgesprochen wird. Wie sehr ukrainische Kulturschaffende schon seit 2014 im russischen Fadenkreuz stehen, zeigt nun die Dokumentation von Iryna Riabenka, Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung, eindrücklich.

Ihr ausgezeichneter Dokumentarfilm „Heller Weg“ (2021) begleitet den ukrainischen Journalisten Stanislav Aseyev bei der Verarbeitung seiner Erlebnisse. Von 2015 bis 2017 berichtete der Autor undercover aus der von Russland besetzten "Volksrepublik Donezk" im Osten der Ukraine. Eines Tages wird er verraten und im berüchtigten Foltergefängnis "Isolation" inhaftiert. Fast 1000 Tage dauert seine Haft in dem Gefängnis, das zuvor das größte Kulturzentrum der Region war. Nach seiner Freilassung versucht er das Erlebte zu verarbeiten.

Zu Gast bei der Filmvorführung und der anschließenden Podiumsdiskussion in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung ist die Regisseurin des Films Iryna Riabenka, sowie Dr. Olena Lykhovodova vom Goethe-Institut Ukraine und Bozhena Kozakevych, Doktorandin am Lehrstuhl für Entangled History of Ukraine an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

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