Veganer, Vegetarier und Senioren oftmals mit Vitamin B12 unterversorgt

Bei andauernder Erschöpfung und Müdigkeit kann auch eine Vitamin B12-Unterversorgung die Ursache sein. Denn dieses Vitamin, das der Körper nicht selbst herstellen kann, ist unentbehrlich für den Energiestoffwechsel sowie die Erhaltung normaler roter Blutkörperchen. Vor allem Ältere, Veganer:innen und Vegetarier:innen, Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen sowie die, die ständiger Belastung ausgesetzt sind, sollten auf ihren Vitamin B12-Spiegel achten. Für die Verstoffwechselung des Vitamins ist das Trägerprotein Intrinsic-Faktor von elementarer Bedeutung, das vor allem bei Älteren nicht mehr ausreichend gebildet wird. Hevert-Arzneimittel bietet mit Vitamin B12 Hevert 450 µg ab März 2023 ein Präparat an, das mit nur einer Tablette am Tag für mehr Energie sorgt und gegen Müdigkeit und Erschöpfung eingesetzt werden kann. Hevert-Präparate sind ausschließlich in der Apotheke erhältlich.

Das wasserlösliche Vitamin B12 (Cobalamin) übernimmt im Körper vielfältige Aufgaben. Es trägt unter anderem zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zu einer normalen Bildung roter Blutkörperchen bei. Ein Vitamin B12-Mangel ist in Deutschland weit verbreitet. Während von der jüngeren Generation nur ca. 5–7 % einen zu geringen Vitamin B12-Spiegel aufweisen, sind es bei den Älteren schon über 30 %. Die möglichen Folgen eines Vitamin B12-Mangels, zu denen Müdigkeit und Konzentrationsstörungen ebenso gehören wie Muskelschwäche bis hin zur Lähmung, Störungen des Nervensystems oder sogar Depressionen und Beeinträchtigungen des Sehnervs, sollten ernst genommen werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat 2019 die Vitamin B12-Zufuhrempfehlung für Erwachsene von 3 μg auf 4 μg täglich erhöht. Viele Menschen erreichen diese Zufuhrempfehlungen nicht. Vitamin B12 kann vom menschlichen Organismus nämlich nicht selbst gebildet werden, sondern muss über die Nahrung aufgenommen werden. Gespeichert wird es in der Leber, von wo es über mehrere Jahre zur Verwendung gelangen kann. Ein Mangel macht sich daher oft erst nach Jahren bemerkbar. Gute Lieferanten sind Fleisch, Eier, Fisch, Milch und Milchprodukte. Hier wird es von speziellen Mikroorganismen produziert. Pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Haferflocken, Nüsse und Öl enthalten hingegen kein Vitamin B12. Daher zählen neben älteren Menschen auch Personen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, zu der Gruppe, die häufig einen Vitamin B12-Mangel aufweisen. Des Weiteren führt die dauerhafte Einnahme bestimmter Arzneimittel wie Antazida, das Diabetikum Metformin, Protonenpumpenhemmer (PPI) oder oraler Kontrazeptiva zu einer verminderten Aufnahme des Vitamins. Auch Dauerstress, permanente körperliche Belastungen sowie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder andere Probleme in den Verdauungsorganen können einen Mangel begünstigen.

Intrinsic-Faktor und passive Diffusion wichtig zur Verstoffwechselung von Vitamin B12

Die Verstoffwechselung von Vitamin B12 im Körper ist komplex. Das Vitamin wird durch Magensäure und Enzyme aus dem Essen freigesetzt und an ein spezielles Transportprotein, den Intrinsic-Faktor, gebunden. Dieses Protein wird im Magen gebildet, bindet bei der Verdauung das sehr anfällige Vitamin B12 und ermöglicht dessen Aufnahme im Zwölffingerdarm. Je zugeführter Dosis Vitamin B12, durch die Nahrung oder ein Präparat, können vom menschlichen Körper nur 1,5 μg aktiv resorbiert werden.[1] Im Alter bildet der Körper immer weniger Intrinsic-Faktor, sodass es zu einer unzureichenden Versorgung mit Vitamin B12 kommt. Die häufigste Ursache für eine Mangelsituation ist also eine Aufnahme-Störung. Dem Körper steht allerdings ein alternativer Aufnahmemechanismus zur Verfügung: die passive Diffusion. Hierbei gelangt das Vitamin direkt durch die Dünndarmwand ins Blut. Zusätzlich zur aktiven Resorption können so ca. 1–2 % der oral zugeführten Menge an Vitamin B12 passiv resorbiert werden.1 Das bedeutet, für diesen Verstoffwechselungsweg werden deutlich größere Mengen Vitamin B12 benötigt, damit es dem Körper überhaupt in relevanter Konzentration zur Verfügung steht. Die Einnahme von 450 μg Vitamin B12 führt beispielsweise zu einer passiven Resorption von 4,5 bis 9 μg Vitamin B12. Auch bei Personen mit einer gestörten aktiven Vitamin B12-Aufnahme und/oder einem erhöhten Bedarf kann mit dieser Dosierung eine ausreichende Menge Vitamin B12 aufgenommen werden.1,[2]

Neu: das hochdosierte Vitamin B12 Hevert 450 µg

Hevert-Arzneimittel bietet ab März 2023 das „Energie-Vitamin“ B12 als hochdosiertes Nahrungsergänzungsmittel an: Vitamin B12 Hevert 450 µg. Mit nur einer Tablette am Tag sind Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene ausreichend mit dem wichtigen Vitamin versorgt. Vitamin B12 Hevert 450 µg ist vegan, laktose- und glutenfrei und wird ohne Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt. Das Präparat wird in Deutschland produziert und ist ausschließlich in Apotheken vor Ort oder Versandapotheken erhältlich.

Speziell für die parenterale Therapie bietet Hevert Vitamin B12 als Injektionen an: Vitamin B12 Depot Hevert mit 1000 µg sowie Vitamin B12 forte Hevert injekt mit 3000 µg und außerdem Vitamin B12 plus Folsäure Hevert mit 3000 µg Vitamin B12 und 20 mg Folsäure.

Mehr Informationen zu den Präparaten und dem nachhaltigen Familienunternehmen Hevert finden Sie auf der Website des Arzneimittelherstellers unter www.hevert.de.

Produktinformation

Vitamin B12 Hevert 450 µg – Nahrungsergänzungsmittel. Der Verzehr während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte in Absprache mit einem Arzt erfolgen. Zutaten: Füllstoff mikrokristalline Cellulose, Trennmittel Siliciumdioxid, Trennmittel Magnesiumsalze der Speisefettsäuren, Füllstoff vernetzte Natrium-Carboxymethylcellulose, Verdickungsmittel Natrium-Carboxymethylcellulose, Vitamin B12 (Cyanocobalamin). Packungsgröße: 50 Tabletten.

[1] Paul C, Brady DM. Comparative Bioavailability and Utilization of Particular Forms of B12 Supplements With Potential to Mitigate B12-related Genetic Polymorphisms. Integrative Medicine 2017, 16 (1): 38-45.

[2] Andrès E et al. Systematic Review and Pragmatic Clinical Approach to Oral and Nasal Vitamin B12 (Cobalamin) Treatment in Patients with Vitamin B12 Deficiency Related to Gastrointestinal Disorders. J Clin Med 2018. www.doi.org/10.3390/jcm7100304

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