„Die Ambulantisierung ist ein wichtiger Prozess“

Professor Dr. Grigorios Korosoglou, Chefarzt der Kardiologie, Angiologie und Pneumologie in der GRN-Klinik Weinheim, wurde im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) in Wiesbaden zum Beirat in die „Kommission für Angiologie im Krankenhaus“ gewählt. Die DGA ist in ihrer jetzigen Form 1972 entstanden und umfasst zehn Sektionen sowie sieben Kommissionen. Ihre Mitglieder arbeiten an zentralen gefäßmedizinischen Themen und investieren in den wissenschaftlichen Austausch. Aus seiner neuen Position heraus möchte Professor Korosoglou vor allem den Prozess der Ambulantisierung – die Auslagerung gesundheitlicher Versorgungsleistungen aus dem stationären in den ambulanten Sektor – von angiologischen Eingriffen begleiten.

„Die Ambulantisierung ist ein wichtiger Prozess,“ so der Chefarzt. „In vielen medizinischen Fachbereichen wird er in den nächsten Jahren in unserem Gesundheitswesen eine bedeutende Rolle spielen, von daher ist es eine große Chance, diese Entwicklung im Bereich der Angiologie mitzugestalten.“ Es müsse besonders auch die Finanzierung von ambulanten Eingriffen eindeutig geklärt werden, die bisher noch nicht über Fallpauschalen abgebildet sei.

Die Angiologie – auch Gefäßmedizin – ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin und beschäftigt sich mit Gefäßerkrankungen, die zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit zählen. Laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen 280 Todesfälle auf 100.000 Bewohner jährlich auf Schlaganfall, Herzinfarkt sowie Diabetes mit vaskulären Folgen und Nierenerkrankungen zurück. Bei den häufigsten Krebserkrankungen wie Lungen-, Dickdarm- oder Brustkrebs kommt es zu 100 Todesfällen auf 100.00 Bewohner. Professor Korosoglou: „Diese Zahlen sprechen für sich. Umso wichtiger ist es, besonders die Versorgungsforschung auf diesem Gebiet weiter voranzutreiben. Als GRN- Klinik Weinheim nehmen wir im Rahmen des sogenannten RECCORD-Registers der DGA seit Jahren aktiv daran teil.“ Mit dem RECCORD-Register (Recording Courses of Vascular Diseases) werden klinische Basis- und Nachbeobachtungsdaten bei Patienten mit peripherer Verschlusskrankheit und in Zukunft auch mit Venenerkrankungen erfasst, bei denen eine endovaskuläre Therapie – eine Behandlung innerhalb der Gefäße – durchgeführt wird. Die Dokumentation dieser Daten ermöglicht eine Therapie mit höherer Sicherheit und Effizienz.

Die Verbesserung der Therapie von Gefäßkrankheiten ist dem Angiologen ein großes Anliegen. Zusammen mit Kollegen, auch aus der DGA, hat der Chefarzt mit anderen führenden Medizinern aus den Bereichen Angiologie, Kardiologie, Radiologie und Gefäßchirurgie ein Positionspapier zum Thema, wie eine chronische Verstopfung und der Verschluss von Beinarterien am besten behandelt werden können, verfasst. „Die Veröffentlichung wird im renommierten Journal ‚JACC Interventions‘ erscheinen und ist in dieser Form bisher einmalig,“ so Korosoglou. Eine weitere Publikation wird in der Zeitschrift des DGA, dem Journal VASA, stattfinden. „Diese Veröffentlichung zeigt, dass unser Team in der GRN-Klinik Weinheim über eine hohe, weltweit anerkannte Expertise im Bereich der Katheter-basierten Behandlung von Patienten mit pAVK verfügt. Ich gehe zudem davon aus, dass unser Beitrag viel gelesen werden wird und hoffentlich auch viele junge Kolleginnen und Kollegen für angiologische Eingriffe motiviert und begeistert.“

Weitere Informationen zur Kardiologie der GRN-Klinik Weinheim finden Interessierte unter https://www.grn.de/weinheim/klinik/kardiologie-angiologie-pneumologie/die-fachdisziplin

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