2. Qualifikation für Kanurennsport-Nationalmannschaft mit vielen positiven Signalen

Die zweite Sichtung zur Qualifikation für das Kanurennsport-Nationalteam ist abgeschlossen und damit auch die Saisonvorbereitung. Am Wochenende hatten die Athletinnen und Athleten der verschiedenen Bootsklassen noch einmal die Chance, sich in Szene zu setzen.

Bereits am Donnerstag starteten die Canadier-Fahrerinnen in Rangliste Nummer zwei. Lisa Jahn ging hier zweimal siegreich hervor (500 Meter und 250 Meter) und machte am Samstag mit dem Sieg auf den 200 Metern das perfekte Wochenende komplett. Hinter platzieren sich in der Endabrechnung Annika, die die 500 Meter bei der ersten Rangliste gewonnen hatte, und Ophelia Preller.

Bei den Herren überzeugte im Canadier vor allem Nico Pickert. Der Sprinter und amtierende Vize-Weltmeister dominierte in beiden Sichtungen auf den kurzen Strecken und holte am Samstag sogar einen überraschenden Sieg auf den 500 Metern von Conrad Scheibner und Routinier Peter Kretschmer. Auf den 1000 Metern siegte in Abwesenheit des an Corona erkrankten dreifachen Olympiasiegers Sebastian Brendel Conrad Scheibner von Peter Kretschmer und Nico Pickert.

Im Kajak-Bereich wurde bei der finalen Sichtung zweimal die olympische Distanz von 500 Metern gefahren. Bei den weiblichen Teilnehmerinnen setzte sich zweimal Vize-Weltmeisterin Jule Hake durch, die sichtungsübergreifend alle Rennen in der Damen-Kategorie für sich entscheiden konnte. Hinter ihr kam im ersten Finale Paulina Paszek ins Ziel, vor Youngster Enja Rößeling. Im zweiten Umlauf wurde Lena Röhlings Zweite und Paulina Paszek paddelte sich zu Rang drei.

Einen besonders engen Fight gab es bei den Kajak-Herren, bei denen sich im ersten Schlagabtausch ein bärenstarker Martin Hiller durchsetzte, der im ersten Endlauf sogar die Marke von 1:40 Minuten knackte. Hinter ihm platzierten sich Moritz Florstedt und Jakob Thordsen, der nach einer Corona-Erkrankung direkt wieder vorne mitfuhr. Die zweite Runde entschied Florstedt für sich vor Hiller und Leonard Busch. „Wir haben gute Leistungen gesehen, von den Leuten die hier waren. Die Athletinnen und Athleten sind schon auf dem Niveau, wo wir sie für den aktuellen Zeitpunkt sehen möchten. Problematisch bleibt weiterhin das krankheitsbedingte Fehlen einiger Leistungsträger, was die Nominierung natürlich etwas erschwert“, bilanziert Bundestrainer Arndt Hanisch.

Im Anschluss an die Qualifikation wertet das Team um Hanisch die gezeigten Leistungen aus und bestimmt diejenigen Athletinnen und Athleten, die beim ersten Weltcup Mitte Mai im ungarischen Szeged mit dabei sind. Neben den Platzierungen werden auch andere Faktoren in die Bewertung mit einbezogen, wie Diagnose-Bundestrainerin Tina Kövari erklärt: „Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf der Fahrzeit, um die internationale Konkurrenzfähigkeit und das Potential für internationale Medaillen besser einschätzen zu können. Vor allem in Disziplingruppen mit geringerer Leistungsdichte beziehungsweise bei denjenigen, in denen wir nicht ganz zur internationalen Spitze gehören, ist die Fahrzeit zur Bewertung der Leistung bedeutsamer als die reine Platzierung.“

Während für die Leistungsklasse der erwachsenen Sportlerinnen und Sportler der Wettkampf beendet ist, gibt es in den Juniorenklassen am Sonntag noch einen finalen Tag, auf dem die üblichen Wettkampfstrecken in den verschiedenen Kategorien gefahren werden. Einen Überblick über alle Ergebnisse finden Sie unter folgendem Link: https://results.imas-sport.com/imas/regatta.php?competition=wettkampf_269

Die Teambroschüre der Kanu-Rennsport und Parakanu Nationalmannschaft: https://www.kanu.de/_ws/mediabase/_ts_1659532222000//downloads/leistung/kanu-rennsport%20team%20deutschland%202022.pdf

Social Media Feeds (hieraus sind auch Stimmen der Athletinnen und Athleten entnehmbar):

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