Autobahn-Tankstellen setzten zum Osterreiseverkehr die Preise hoch

Den Osterreiseverkehr haben die Autobahntankstellen in einigen Bundesländern offenbar zum Anlass genommen, die Urlauber kräftig zur Kasse zu bitten. Während der Preis für Super E5 im April bundesweit um 4 Cent auf 1,86 € stieg, verteuerte sich Super E5 entlang der Reiserouten in Baden-Württemberg um 8 Cent auf 2,17 € pro Liter. Die Berliner Autobahntankstellen verteuerten Super um 7 Cent auf 2,17 €, die NRW-Raststätten verlangten mit 2,19 € pro Liter 6 Cent mehr. Spitzenreiter waren die Autobahntankstellen in Sachsen, die sogar im Schnitt 2,27 € pro Liter Super E5 berechneten, 4 Cent mehr als im März. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Vergleichsportals mehr-tanken der Zeitschrift auto motor und sport. Dass es auch ganz anders geht, zeigen die Raststätten in Thüringen: Dort kostete E5 im April 2,07 € – auf den Cent genau so viel wie im März. Am günstigsten war Super E5 an den Autobahnen in Mecklenburg-Vorpommern und Saarland mit jeweils 1,96 €, gefolgt von Schleswig-Holstein (1,97 €) sowie Sachsen-Anhalt und Brandenburg (jeweils 1,99 €).

Während die Preise für Super E5 und E10 im April um jeweils 4 Cent im Bundesschnitt stiegen, sind die täglichen Preisschwankungen stark zurück gegangen: Preisdifferenzen von bis zu 22 Cent täglich, wie sie noch im Februar vorkamen, sind inzwischen auf nur noch sechs bis acht Cent im April gesunken. Und das gilt nach einer Auswertung des Vergleichsportals mehr-tanken für Super und Diesel gleichermaßen. Das schlägt sich auch in einer stark gesunkenen Zahl täglicher Preisänderungen nieder. Statistisch setzt jede Tankstelle in Deutschland aktuell 17 Preisänderungen täglich um, vor wenigen Monaten waren es noch mehr als doppelt so viele.

Die Preise für Super sind im Ferienmonat April für Super E5 und E10 um jeweils 4 Cent gestiegen: E5 verteuerte sich im Schnitt von 1,82 auf 1,86 €, der Literpreis für E10 stieg von 1,76 auf 1,80 €. Der Dieselpreis gab dagegen nach, der Literpreis verbilligte sich von 1,71 auf 1,67 €. Damit war Diesel im zweiten Monat günstiger als Super-Kraftstoff.

Sankt Augustin bei Bonn zum zweiten Mal günstigste Stadt in Deutschland

Aus der Region Bonn, die zu den günstigsten in Deutschland zählt, setzte sich im April zum zweiten Mal Sankt Augustin mit einem E5-Preis von 1,78 € an die Spitze der Kommunen mit den günstigsten Spritpreisen. Damit ist der Liter E5 in Sankt Augustin 8 Cent günstiger als im Bundesschnitt. Auf Rang 2 liegt wie im März Neuwied mit 1,79 €. Weitere 14 Städte folgen mit einem Literpreis von 1,80 €. Am teuersten war das Tanken in Deutschland zum wiederholten Mal in Konstanz am Bodensee mit 2,01 €. E5 verteuerte sich in Konstanz um 6 Cent gegenüber März, also stärker als im Bundestrend. Die Autofahrer zahlten damit 15 Cent mehr als im Bundesschnitt. Erneut auf dem zweiten Platz der teuersten Städte liegt Plauen im Vogtland mit 1,94 €, gefolgt von Garbsen (1,93 €), Worms, Eschweiler und Willich (je 1,91 €).

ED, Markant & Calpam die günstigsten, ESSO, OMV & AGIP ENI die teuersten Marken

Bei der Auswertung der Preise nach Spritmarken ist ED zum dritten Mal in diesem Jahr die günstigste Spritmarke Deutschlands mit einem E5-Durchschnittspreis von 1,805 €. Dahinter liegen Markant (1,823 €) und Calpam (1,833 €). ESSO ist zum zweiten Mal in diesem Jahr mit 1,88 € für E5 die teuerste Spritmarkte Deutschlands, gemeinsam mit OMV. Nur einen Hauch günstiger war AGIP ENI (1,877 €). Teuer ist Sprit auch bei BayWa (1,876 €), Aral (1,875 €) und Shell (1,872 €).

Die Spritvergleichsapp mehr-tanken der Marke auto motor und sport nutzt nicht nur die Preisdaten der Markttransparenzstelle des Bundeskartellamtes, sondern auch von Usern gemeldete Kraftstoffpreise. Mehrmals täglich werden Preise von rund 14.500 Tankstellen deutschlandweit ausgewertet. Die App wurde im April 2023 13 Millionen Mal (Visits nach IVW) für Preisvergleiche aufgerufen. Die Page Impressions lagen bei 35,2 Millionen (PIs nach IVW).

Die App bildet die Spritpreise in einer Listen- und Kartenansicht für die gewählte Spritsorte ab. Dabei zeigt die App auch an, ob es sich aktuell lohnt, mit dem Tanken wegen noch sinkender Preise zu warten. Zudem integriert das Vergleichsportal auch mehrere Tausend Ladesäulen für Elektroautos sowie Wasserstoff-Tankstellen. Zudem ermöglicht mehr-tanken den Vergleich verschiedener Stromtarife und somit der Kosten für eine Ladung. User können hierbei optional das genutzte E-Fahrzeug, die gewünschte Ladeleistung oder Ladedauer hinterlegen.

Zudem bietet mehr-tanken als erste Spritvergleichsapp mit dem Partner elvah das ad-hoc-Laden an Ladesäulen an. Die Nutzer der mehr-tanken App benötigen dafür kein Abonnement, Ladekarte oder Registrierung. Die Autofahrer können per Listen- oder Kartenansicht eine von 30.000 Ladesäulen deutschlandweit auswählen. Auf der dazugehörigen Detailseite werden Informationen wie unterstützte Steckertypen, Kapazitäten und die aktuelle Verfügbarkeit der Ladepunkte angezeigt. Über das ebenfalls auf der Detailseite integrierte elvah-Widget kann der Ladevorgang durch einen Tap auf den gewünschten Ladepunkt gestartet werden.

 

 

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