Gutscheine als Inflationsausgleich

Inmitten der wachsenden Inflation und andauernder Marktunsicherheiten, suchen Unternehmen nach effektiven Strategien, um ihren Mitarbeitern finanzielle Unterstützung zu bieten. Die Vergabe von Gutscheinen und Zusatzleistungen gewinnt dafür zunehmend an Beliebtheit, da sie Abhilfe bei der Bewältigung der Preissteigerung in allen Bereichen bieten können. Eine aktuelle Robert Walters Impuls-Umfrage zeigt, dass ca. 58 Prozent der Arbeitnehmer ein solches Angebot als Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung in Erwägung ziehen würden.

Der Vorteil von Gutscheinen im Kampf gegen die Inflation

Immer mehr Unternehmen setzten dieses Jahr zusätzlich zu Gehaltsanpassungen auf Gutscheine oder Einmalzahlungen, um den durch die Inflation hervorgerufenen Preissteigerungen entgegenzuwirken. Dieser Ansatz bietet sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer steuerliche Vorteile und ermöglicht es Unternehmen, ihren Mitarbeitern zusätzliche Leistungen anzubieten und die Lohnkosten dennoch nicht zu massiv zu steigern.

Beliebte Gutschein- und Benefit-Optionen

Thomas Hartenfels, Director der Deutschlandzentrale von Robert Walters, tauscht sich regelmäßig mit HR-Abteilungen und Bewerbern aus und gewinnt hierdurch zahlreiche Erkenntnisse über die Beliebtheit verschiedener Benefits. Er betont: „Besonders geschätzt werden Gutscheine für Bekleidung, kostenlose Mahlzeiten, Fitnessstudio-Mitgliedschaften sowie Sport- und Freizeitangebote. Ebenso wichtig sind zusätzliche freie Tage, Kinderbetreuung, Remote-Work-Optionen, Sabbaticals sowie Job-Rad- oder Job-Ticket-Programme.“ Diese Angebote bieten nicht nur finanzielle Entlastung, sondern fördern auch die Gesundheit und das Umweltbewusstsein der Belegschaft. Zudem können solche Zusatzleistungen zur Verbesserung der Work-Life-Balance beitragen und gelten als Einflussfaktor zur Steigerung der Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeiter.

Die richtige Balance finden

Obwohl Gutscheine und Benefits attraktiv sind, ist es wichtig, das richtige Maß zu finden und zielgerichtet auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen. Um herauszufinden, welche Zusatzleistungen am meisten geschätzt werden, sollten Unternehmen Umfragen durchführen und auf dieser Basis individuelle Benefit-Pakete entwickeln, die für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen vorteilhaft sind. Eine von Robert Walters durchgeführte Impuls-Umfrage zeigt, was Arbeitnehmer präferieren:
16 Prozent der Befragten geben an, dass ein Job-Ticket oder Job-Rad für sie besonders interessant wäre, 19 Prozent ziehen Gutscheine vor und für knapp ein Viertel (24 Prozent) sind kostenfreie Mahlzeiten am Arbeitsplatz am attraktivsten. 42 Prozent gaben jedoch an, dass sie keine Alternative zur Gehaltserhöhung sehen.

Empfehlungen für Arbeitgeber

1. Fokussieren Sie sich auf die beliebtesten Vorteile

Untersuchen Sie, welche Gutscheine und Benefits in Ihrer Branche und bei Ihrer Belegschaft am meisten geschätzt werden. Konzentrieren Sie sich darauf, diese gezielt anzubieten.

2. Führen Sie eine Umfrage durch

Befragen Sie Ihre Mitarbeiter, welche Benefits sie am meisten interessieren und wie zufrieden sie mit dem aktuellen Angebot sind. Nutzen Sie diese Informationen, um Ihr Benefit-Programm zu optimieren.

3. Entwickeln Sie ein maßgeschneidertes Paket

Passen Sie Ihr Angebot an die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter an, um den größtmöglichen Vorteil für beide Seiten zu erzielen. Ein gut durchdachtes Benefit-Programm kann dazu beitragen, die Mitarbeiterbindung und  -zufriedenheit zu erhöhen.

4. Vernachlässigen Sie das Grundgehalt nicht

Trotz der Vorteile von Gutscheinen und Benefits, sollte ein marktgerechtes und faires Grundgehalt nicht vernachlässigt werden. Mitarbeiter schätzen es, wenn ihr Gehalt wettbewerbsfähig ist und ihnen finanzielle Sicherheit bietet. Ein angemessenes Gehalt ist nach wie vor ein wichtiger Faktor bei der Wahl des Arbeitsplatzes und für die Mitarbeiterbindung. In unserer Gehaltsstudie erhalten Sie eine Übersicht zu den aktuellen Gehalts- und Arbeitsmarkttrends.

Weniger ist mehr

Gutscheine und Benefits können durchaus eine sinnvolle Ergänzung zum Gehalt darstellen und dazu beitragen, die finanzielle Belastung der Mitarbeiter ein wenig zu reduzieren. Die angebotenen Zusatzleistungen sollten jedoch stets auf das eigene Unternehmen und deren Arbeitskultur abgestimmt werden. Ein Tipp, den Thomas Hartenfels bereithält: „Rund um das Thema Benefits haben wir bei unseren Kunden die Erfahrung sammeln können, dass weniger in diesem Fall mehr ist. Unternehmen, die sich auf die von der eigenen Belegschaft am meisten geschätzten Vorteile fokussieren, anstatt alle erdenklichen Zusatzleistungen anzubieten, stellen ihre Mitarbeiter damit häufig zufriedener. Wird vom Arbeitgeber zu viel angeboten, so geraten die einzelnen Benefits schnell in Vergessenheit oder sie werden für selbstverständlich gehalten.“

Über die ROBERT WALTERS GERMANY GmbH

Robert Walters ist als eine der führenden Personalberatungen spezialisiert auf die Besetzung von Fach- und Führungskräften auf allen Managementebenen. In Deutschland besetzen wir Positionen in Festanstellung und im Interim Management in den Bereichen Finance & Accounting, Banking & Financial Services, Human Resources, Information Technology, Procurement & Supply Chain und Sales & Marketing.

Robert Walters wurde im Jahr 1985 gegründet und ist heute international in 31 Ländern vertreten.

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