Selbsthilfeinitiative informiert auch zu CFS/ME im Rahmen von Long-Covid und Post-Vac

Im Rahmen von sogenannten Long-Covid- und Post Covid-Erkrankungen tritt nicht selten auch ein Chronisches Erschöpfungssyndrom / Myalgische Enzephalomyelitis (CFS/ME) auf. Diese vor allem durch eine ausgeprägte Müdigkeit, Mattigkeit und bleierne Schwere, Belastungsintoleranz, Post External Malaise, Unverträglichkeiten, Lichtempfindlichkeit, Konzentrationsbeschwerden, Schmerzen, depressive Symptome und eine insgesamte Reduktion des Allgemeinzustandes einhergehende neuroimmunologische Erkrankung wird häufig durch vorangegangene Infektionen, Impfungen oder traumatische Erlebnisse sowie in Begleitung von schweren körperlichen Erkrankungen ausgelöst. Aufgrund der Schwere der Beschwerden kommt es nicht selten zu einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Aktivität und psychischen Vigilanz. Bereits nach kleinsten Anstrengungen können sich die Symptome deutlich verschlechtern, weshalb auch Erholung, Urlaub oder Rehabilitationsmaßnahmen in der Regel keinen Erfolg zeigen. Gleichzeitig muss bei einer Erschöpfungssymptomatik zunächst auch von anderen Ursachen ausgegangen werden. Deshalb bedarf es einer umfangreichen Differentialdiagnostik, die vor allem internistische, hormonelle, vegetative, neurologische oder Störungen des Herzkreislaufsystems und der Atmung als Auslöser in Betracht zieht. Denn in diesen Fällen kann eine ursächliche Behandlung stattfinden, während bei einem CFS/ME bisher lediglich eine symptomatische Therapie in Frage kommt. Hierauf macht der Leiter der bundesweit aktiven Selbsthilfeinitiative zu Chronischem Erschöpfungssyndrom und Fibromyalgie, Dennis Riehle (Konstanz), in einem Statement aufmerksam.

"Auch der Edukation, also der Gesundheitsaufklärung, kommt in diesem Rahmen eine wichtige Aufgabe zu. Entsprechend versuchen wir als ergänzende und niederschwellige Unterstützung für Patienten und ihre Angehörige über das Wesen von CFS/ME zu informieren, Tipps zur richtigen Umgangsweise mit der Erkrankung im Alltag zu geben, Erfahrungen auszutauschen, Hinweise für eine Ernährungsanpassung zu teilen, mentale Stärkung voranzutreiben und die Betroffenen in der Annahme der neuen Gegebenheiten zu fördern – denn das Störungsbild ist durchaus geeignet, bei mittleren und schweren Verläufen die Lebensplanung vollständig auf den Kopf zu stellen. Gleichsam sollte man nicht im Kreisen um die Defizite verharren, sondern lösungsorientiert die Möglichkeiten der nicht-kausalen Behandlung nutzen!", erklärt der 38-jährige Psychologische Berater vom Bodensee, der selbst seit 2014 erkrankt ist. "Wenn die Diagnose anhand der geltenden Richtlinien und durch Ausschluss von einem Facharzt bestätigt wurde, heißt es bei aller Beeinträchtigung doch, in leichter Aktivierung zu bleiben. Zudem können Schlafhygiene, Entspannungstraining, Stressbewältigung, eine mitochondriale Stärkung durch Antioxidantien, Energiemanagement (Aktivierung durch kognitive Verhaltensoptimierung), begleitende Psychotherapie zur Anpassung, eine Schwermetall- und Mikronährstoffbestimmung mit nachfolgender Substitution von Eisen, Magnesium, Vitamin B und E, Coenzym Q10, Zink, L-Carnitin, oralem NADH oder Omega-3-Fettsäuren nach Bedarf sowie bei Notwendigkeit eine Schmerztherapie und die Einnahme von antriebsfördernden Antidepressiva sinnvolle Maßnahmen sein. Weitergehend kann eine endokrinologische Abklärung der Schilddrüse, Nebenniere und der Neurotransmitter stattfinden. Denn auch wenn CFS/ME derzeit nicht heilbar ist und selbst bei Remission eines Long-/Post-Covid-Syndroms zurückbleiben kann, ist man der Erkrankung nicht zwingend hilflos ausgesetzt – zumal auch aktuelle Urteile für die Patienten sprechen. So können Krankenkassen trotz fehlender Richtlinie die Übernahme von Behandlungskosten beispielsweise mit Plasmapherese nicht prinzipiell ablehnen", so Dennis Riehle Blick auf eine Entscheidung des Sozialgerichts Landshut (FSB) vom 19.06.2023 (Az.: S 10 KR 150/23 ER) abschließend.

Die Psychosoziale Beratung der Selbsthilfeinitiative ist bundesweit kostenlos unter www.selbsthilfe-riehle.de erreichbar.

Über Ehrenamtliches Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Dennis Riehle

Das ehrenamtliche Büro für Öffentlichkeitsarbeit in Konstanz (Bodensee) unterstützt seit 2019 gemeinnützige Vereine und Initiativen – vor allem aus den Bereichen Selbsthilfe, Gesundheit, Psychologie, Nachhaltigkeit, Soziales, Philosophie, Politik, Familie, Grund- und Menschenrechte und Inklusion – bei Pressearbeit, Kommunikation und Marketing.

Es wird vom Konstanzer Journalisten Dennis Riehle (geb.: 1985) geleitet, der auch als Politik- und Kommunikationsberater sowie PR-Fachkraft engagiert ist.

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