Peer-to-Peer im Jugendschutz

Die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen ist ein komplexer Prozess, der durch vielfältige Einflüsse geprägt wird. Neben Familie, Schule und Gesellschaft spielen Peergroups eine bedeutende Rolle. Peer-to-Peer-Interaktionen haben einen entscheidenden Einfluss auf das Leben von Kindern und Jugendlichen. Innerhalb dieser Gruppen können junge Menschen Freundschaften knüpfen, sich austauschen und voneinander lernen. Peergroups bieten einen Raum für persönliches Wachstum, Identitätsbildung und soziale Unterstützung. Durch den Austausch mit Gleichaltrigen lernen junge Menschen soziale Normen, Werte und Verhaltensweisen. Darüber hinaus fördern Peerprojekte Selbstorganisation, Eigenverantwortung und Kooperation.

Peer-Education hat sich seit vielen Jahren als Ansatz in der Prävention bewährt. Was unter Peer-to-Peer in der Jugendforschung verstanden wird, welche Settings sich anbieten und wie konkrete Projekte aussehen können, wird anhand verschiedener Beispiele dargestellt.

Dr. Sven Werner: Jugendlichsein in Peergroups

Rebecca Gulowski, Dr. Regine Derr, Prof. Dr. Heinz Kindler: Peer-Disclosure. Ressourcen, Konflikte und Herausforderungen des Anvertrauens sexualisierter Gewalt unter Jugendlichen

Kinder- und Jugendtelefon der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Hamburg e.V.: »Ich habe manchmal das Gefühl, dass sich Ratsuchende vielleicht nur etwas trauen und etwas schaffen, wenn sie bei uns anrufen …«

Marcel Schröder: Medienpeers schaffen Raum für Prävention und digitale Partizipation. Praxistheoretische Perspektive auf die Medienpeer-Arbeit in Schleswig-Holstein

Nora Bruckmann: Net-Piloten: Peerprojekt zur Prävention exzessiver Computerspiel- und Internetnutzung von Jugendlichen

Sünje Andresen, Dr. Stephan Dreyer, Dinah Huerkamp, Silke Knabenschuh: Aktuelles Sexualstrafrecht als Kinderrechteverstoß? Zur strafrechtlichen Problematik konsensualen Sextings unter Beteiligung von jungen Menschen

Paulina Roloff (Aus der Hochschule): Virtuelle Influencer:innen – Eine neue Entwicklung in der Social-Media-Welt. Wie sich Jugendliche virtuelle Influencer:innen auf Instagram aneignen

Dinah Huerkamp (Recht): Verjährt ist nicht vergessen… Rekord-Schmerzensgeld nach Verzicht auf die Einrede der Verjährung: Rechtlicher Meilenstein bei der Aufarbeitung kirchlichen Missbrauchs

Die Ausgabe 4-2023 der Zeitschrift KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis mit dem Titel »Peer-to-Peer im Jugendschutz« ist zum Preis von 16,- € zu beziehen beim Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Mühlendamm 3, 10178 Berlin • material@bag-jugendschutz.de • www.kjug-zeitschrift.de (2.693 Zeichen)

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