Gender Pay Gap

In der Bundesrepublik Deutschland verdienten im Jahr 2022 Frauen pro Arbeitsstunde ca. 18 Prozent weniger als Männer. Diese geschlechtsspezifische Lohngefälle – der Gender Pay Gap – ist ein vielschichtiges historisches Phänomen. Es beschränkt sich allerdings nicht nur auf Deutschland, sondern ist länderübergreifend zu beobachten. Obwohl der Abstand in der Entlohnung seit Langem politisch und wissenschaftlich diskutiert wird, verringert sich die Ungleichheit nur langsam.

Der Gender Pay Gap ist verknüpft mit ungleichen Bewertungen von Arbeit auf den Arbeitsmärkten, mit Geschlechterbildern, die sich im Zeitverlauf nur langsam wandeln, und einer ungleichen Verteilung von Haus-, Sorge- und Erwerbsarbeit. Die Autor:innen im Band »Gender Pay Gap. Vom Wert und Unwert von Arbeit in Geschichte und Gegenwart« zeichnen die Bedingungen der ungleichen Bezahlung aus den Perspektiven von Geschichtswissenschaft, Soziologie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften exemplarisch nach. Sie fragen nach historischen und gegenwärtigen Ausprägungen und Ursachen des Gender Pay Gaps, greifen allgemeine Debatten um Ungleichheit auf, bündeln bestehende Argumente der aktuellen Forschung und geben konzeptionelle Anstöße.

Die Herausgeber:innen:

Johanna Wolf, Dr. phil., arbeitet am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main. Ihre Dissertation wurde mit dem Walter-Markov-Preis ausgezeichnet. 2020/2021 war sie, finanziert durch ein DFG-Forschungsstipendium, Research Fellow am International Institute of Social History in Amsterdam.

Wiebke Wiede, Dr. phil., Privatdozentin an der Universität Trier im Fach Neuere und Neueste Geschichte. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Geschichte von Arbeit und Arbeitslosigkeit, Antisemitismus und Rassismus im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland und Westeuropa.

Rainer Fattmann, Dr. phil., ist Historiker und wissenschaftlicher Publizist. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der Arbeiter und der Arbeiterbewegung auf nationaler und europäischer Ebene, die Geschichte der Angestellten und Beamten sowie medien- und bildungshistorische Fragestellungen.

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