Kapazitätserweiterung: Erster ungarischer Lynx-Schützenpanzer bei Rheinmetall Ungarn produziert

 

– Rheinmetall Hungary hat ersten Schützenpanzer Lynx KF41 im Werk Zalaegerszeg produziert
– Übergabe an die Streitkräfte im ersten Halbjahr 2024
– Hochmodernes Entwicklungs- und Fertigungszentrum stärkt weltweites Rheinmetall-Produktionsnetzwerk
– Insgesamt 209 Lynx KF41 in sieben Varianten; Flugabwehrversion wird derzeit entwickelt.

Rheinmetall baut die europäischen Kapazitäten für die Produktion gepanzerter Fahrzeuge weiter aus. Nach der Eröffnung der Fertigungs-, Entwicklungs- und Testanlage für gepanzerte Fahrzeuge von Rheinmetall Ungarn in Zalaegerszeg wurde dort nun der erste Lynx-Schützenpanzer produziert. Er wird nun in Betrieb genommen.

Nach umfangreichen Funktions-, Leistungs- und Qualitätsabnahmen in Zalaegerszeg soll der erste in Ungarn gefertigte Lynx dann Mitte 2024 an die ungarischen Streitkräfte übergeben werden. 

„Rheinmetall baut seine europäischen Produktionskapazitäten weiter aus, um der wachsenden Kundennachfrage gerecht zu werden und die europäische Sicherheit zu unterstützen“, so Rheinmetall Vor-stands¬vorsitzender Armin Papperger. „Das im August dieses Jahres eröffnete Werk in Ungarn ist der modernste Produktions- und Erprobungsstandort für gepanzerte Fahrzeuge weltweit und wird unser globales Produktionsnetzwerk weiter stärken.“ 

„Wir sind stolz auf unser Team in Zalaegerszeg und unsere Kollegen in Deutschland, die diesen wichtigen Meilenstein in Rekordzeit erreicht haben“, so Paul Walf, Geschäftsführer von Rheinmetall Ungarn. 

Das ungarische Verteidigungsministerium hatte Rheinmetall im September 2020 mit der Lieferung von Lynx-Gefechtsfahrzeugen und dazugehörigen Leistungen im Wert von über 2 MrdEUR beauftragt. In einer ersten Produktionsphase soll Ungarn 46 Lynx-Schützenpanzer aus deutscher Fertigung erhalten. Das erste Exemplar wurde bereits im Oktober 2022 übergeben. Ab Ende 2023 werden die übrigen Fahrzeuge durch das Joint Venture Rheinmetall Hungary Zrt. im Kundenland produziert. Rheinmetall Hungary Zrt. ist ein Joint Venture zwischen Rheinmetall (51%) und der ungarischen Regierung (49%). 

Die hochmoderne Fertigungsstätte für das innovative Kampffahrzeug in Zalaegerszeg wurde im August 2023 eröffnet. Das Entwicklungs- und produktionszentrum wird sich im Schwerpunkt der Entwicklung und Herstellung modernster Ketten- und Radfahrzeuge für die ungarischen Streitkräfte widmen. Hierzu zählt die Lynx KF41-Familie und auch der Kampfpanzer Panther KF51 in der Version Evo.

Der Lynx KF41 für die ungarischen Streitkräfte war ursprünglich in sieben Varianten vorgesehen: Standard-Schützenpanzer, Gefechtsstandfahrzeug, Spähpanzer, Feuerleitung, Mörserträger, Sanitätsfahrzeug und Fahrschulfahrzeug. Als weitere Variante wird Rheinmetall einen Flugabwehrpanzer Lynx mit Skyranger-30-Turm entwickeln. Der Entwicklungsauftrag hierfür wurde im Dezember 2023 unterzeichnet.

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