Für Handwerksmeister von heute spielen pädagogische Fähigkeiten eine wichtige Rolle

Wie die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald mitteilt, wurde der Rahmenlehrplan für Teil IV der Meisterprüfung einer umfassenden Überarbeitung unterzogen. Insbesondere die zukunftsweisenden Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Heterogenität der Auszubildenden flossen ein. „Es wurden gezielte Ergänzungen im Rahmenlehrplan vorgenommen, um sicherzustellen, dass die Meisterprüfung zeitgemäß und den aktuellen Anforderungen der Berufswelt entsprechend gestaltet ist“, sagt Alexander Dirks, Leiter des Geschäftsbereichs Meisterprüfung bei der Handwerkskammer.

Ein bedeutender Aspekt der Aktualisierung betreffe im Handlungsfeld 3 den Bereich der Durchführung der Ausbildung, die durch punktuelle Erweiterungen gestärkt wurde. „Die zeitliche Erweiterung dieses Handlungsfeldes trägt dazu bei, die Rolle der Ausbildenden als Lernprozessbegleitung zu intensivieren“, so Dirks. Dieser Schritt reflektiere die zunehmende Bedeutung pädagogischer Fähigkeiten im Rahmen der Meisterprüfung. Die parallele Überarbeitung des Rahmenplans für die Ausbildung der Ausbilder und Ausbilderinnen nach der Ausbildereignungsverordnung im Rahmen der Gremien des Bundesinstituts für Berufsbildung unterstreiche die ganzheitliche strategische Ausrichtung auf eine zeitgemäße und praxisnahe berufliche Bildung im Handwerk.

Für Alexander Dirks ist die Überarbeitung des Rahmenlehrplans für Teil IV der Meisterprüfung ein wichtiger Schritt in Richtung der Modernisierung und Anpassung an die aktuellen Anforderungen der Berufswelt. „Wir freuen uns, dass die Handwerksorganisationen aktiv an diesem Prozess teilnehmen konnten und sind überzeugt, dass die eingeflossenen Neuerungen die Qualität der Meisterprüfung weiter steigern werden“, sagt er.

Ansprechpartner für alle Themen rund um die Meisterprüfung ist bei der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald Alexander Dirks, Telefon 0621 18002-140, E-Mail: alexander.dirks@hwk-mannheim.de.

 

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