Förderstopp für E-Autos: Die Zeche zahlt der Handel

Der plötzliche und ungeplante Förderstopp kam zur Unzeit, nämlich in eine abzusehende Nachfrageschwäche. Wenn jetzt die Neuzulassungen für BEVs um 30 Prozent purzeln, dann gibt es dafür nur eine Verantwortliche: Die Politik. Dirigistische Markteingriffe zerstören organisches Wachstum. Mit Folgen. Optimistisch elektrifizierte Leasingflotten, mancher noch schnell getätigte Privatkauf, um Prämien mitzunehmen, was nun? Offensichtlich stimmt die eine oder andere Kalkulation dann doch nicht und zahlreiche Leasingrückläufer fluten nun den Markt. Folge: Gebrauchte E-Autos sinken im Wert, die Suppe löffelt jetzt der Handel aus.

Und der potentielle Käufer lernt gerade, dass er nur warten muss, um ein noch günstigeres Angebot zu bekommen. Was die Sache weiter verschärft. Hier ist der Kunde nun wirklich wieder der König. Auch gut.

In der Industrie kehrt inzwischen auch wieder ein deutlich realistischerer Blick auf die Elektrifizierung ein. So mancher Verbrenner wird wieder weiterentwickelt, Produktionsziele werden entsprechend angepasst. Was jetzt noch fehlt, ist die Einsicht der Politik. Und da ganz zuvorderst die in Brüssel. Die Berechnung der Flottenverbräuche muss endlich überarbeitet werden. E-Autos müssen einen CO2-Wert zugeschrieben bekommen. Alles andere ist Augenwischerei.

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