Spartipps: So kann man den Benzinverbrauch senken

Die hohen Spritpreise fordern zum sparsamen Fahren geradezu heraus. Besonders betroffen sind die Berufspendler, die nicht auf das Auto verzichten können. auto motor und sport verrät in seiner neuen Ausgabe 10, wie man den Spritverbrauch im Griff behalten kann.

Kurzstrecken vermeiden: Der Spritverbrauch ist auf den ersten Kilometern besonders hoch, weil der kalte Motor höhere Einspritzraten erfordert und vom noch zähen Öl gehemmt wird. Kurzstrecken sind wahre Kostentreiber. Deshalb sollte man Wege bündeln, mehrere Erledigungen in eine Fahrt packen, den Motor nach dem Start zügig, aber moderat warm fahren und nicht im Stand warmlaufen lassen.

Reifendruck prüfen: Ein zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch. Schon ein Fülldruck von 0,4 bar unter dem Sollwert sorgt laut ADAC für einen Mehrverbrauch von bis zu 0,3 Liter auf 100 Kilometer. Deshalb sollte man einmal im Monat den Reifendruck überprüfen sowie vor jeder längeren Fahrt.

Stromverbraucher abschalten: Es lohnt sich, zusätzliche Energieverbraucher wie Scheibenheizung und Extras wie die Sitzheizung abzuschalten, weil dies zusätzliche Energie verbraucht. Das gilt erst recht für die Klimaanlage. Man sollte moderat temperieren. Im Sommer sollte man bei niedrigem Tempo mit offenen Fenstern lüften. Bei höheren Geschwindigkeiten sind offene Fenster allerdings ungünstig, weil die Aerodynamik leidet.

Routenplanung optimieren: Staus und Ampelketten, verbunden mit zahlreichen Lastwechseln und Leerlaufzeiten, kosten Extra-Energie. Bei der Routenplanung sollte man deshalb auf flüssige Strecken mit weniger Stopps achten. Für Hybride, die teils elektrisch fahren, kann das Höhenprofil verstärkt relevant sein: Viele harte Steigungen kosten spürbar elektrische Reichweite, auch wenn ein Teil davon bergab wieder rekuperiert wird.

Regelmäßige Wartung: Ein Auto fährt am effizientesten, wenn die Technik gut gewartet ist. Beim Verbrenner wirken Luftfilter, Zündkerzen (Benziner), Ölqualität und Sensorik auf Verbrauch und Laufkultur. Bei allen Antrieben gilt: Falsche Spureinstellung, defekte Radlager und schleifende oder gar festgegangene Bremssättel können den Verbrauch deutlich erhöhen.

Langsamer fahren: Ab Tempo 100 hat der Luftwiderstand mehr Einfluss auf den Verbrauch als der Rollwiderstand. auto motor und sport hat das beispielhaft mit einem Skoda Karoq 2.0 TDI 4×4 Sportline überprüft. Bei Tempo 100 schluckte der Skoda 5,1 Liter Diesel pro 100 Kilometer, bei 130 km/h waren es glatt 7 Liter, bei 160 km/h sogar 9,6 l/100 km (ein Plus von 88 % zu Tempo 100). Noch stärker steigt der Verbrauch, wenn das Auto eine Dachbox oder einen Gepäck- oder Fahrradträger hat.

Redakteure: Carina Belluomo | Sandro Vitale

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