Aber Vorsicht: Ein HEMS ist (leider) noch lange nicht Standard beim Bau von PV-Anlagen. Vor allem sehr günstige Anbieter haben das oft nicht oder nur in rudimentärer Form. Auch die Qualitäts- und Konditionsunterschiede für die Nutzung von HEMS sind zuweilen signifikant. Ein paar Beispiele dazu: Bei EINSKOMMAFÜNF muss man das HEMS, das die “Heartbeat AI” von E.ON ist, in einem Abo-Modell buchen. Das “Enpal.One System” (HEMS von Enpal) greift ein Drittel der durch intelligente Einspeisung erwirtschafteten Gewinne ab. Bei den Systemen kleiner oder regionaler Anbieter kann das HEMS manchmal gar nicht mit der Strombörse kommunizieren, sondern nur die Ströme im Haus steuern. In keinem der Beispiele werden diese Defizite in einem Standard-Verkaufsprozess kommuniziert. Das bedeutet: Auch beim HEMS sollte man sich vorher gut informieren.
Wer mit Speicher oder Solaranlage kein HEMS erhalten hat, muss diese Technik separat anschaffen. Das System gibt es in zwei Varianten: einmal hardwarebasiert; dabei zahlt man das Gerät bei der Anschaffung. Je nach Ausstattung kostet es dann zwischen 500 und 1.500 Euro einmalig.
Es gibt sie auch als cloudbasierte Lösung, bei der man ein Abo abschließt, die man meist gegen als monatliche Gebühr bezahlt. Die liegt je nach Anbieter zwischen 30 und 90 Euro.
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