DIHK-Präsident Peter Adrian: Wer aus- und weiterbildet, investiert in unser Land

Ein IT-Dienstleister, ein Bauunternehmen, ein Hotel und ein Verkehrsunternehmen – das sind die Sieger des diesjährigen IHK-Bildungspreises, der am Montagabend (18.05.2026) in Berlin verliehen wurde.     

Die IHK-Organisation und die Otto Wolff Stiftung würdigen mit dem Preis herausragende Bildungs-Konzepte aus dem Bereich der betrieblichen Aus- und Weiterbildung.

Unter den kleinen Unternehmen konnte die WUNDS Datensysteme GmbH aus Zeitz mit ihrem zukunftsorientierten Aus- und Weiterbildungskonzept „Zukunft durch Bildung“ überzeugen, bei dem die Nachwuchskräfte von Beginn an in echten Kundenprojekten arbeiten und durch ein professionelles Mentoring-System begleitet werden.

Bei den mittleren Unternehmen gewann die OSTEG GmbH aus Zittau mit ihrer Azubi-Arena, einer Übungsbaustelle, auf der Azubis und Schülerinnen und Schüler vier Bauberufe ausprobieren können.

In der Kategorie der großen Unternehmen siegte die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH – Werk Cottbus mit ihrer Junior Company, in der die Azubis eigene Projekte entwickeln und diese direkt in der Produktion umsetzen.

Der Sonderpreis ging in diesem Jahr an das Wellnesshotel Tanne aus Tonbach für sein Glücksbringer‑Programm, bei dem Azubis aus 18 Nationen bereits vor dem ersten Arbeitstag unter anderem durch Glücksbringer‑Partner aus dem Azubi‑Team unterstützt werden.

Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden aus zwölf Finalisten ausgewählt. Diese konnten bei der Preisverleihung im TIPI AM KANZLERAMT in Berlin ihr besonderes Engagement bei der Beruflichen Bildung in eindrucksvollen Bewerbungsfilmen zeigen.    

DIHK-Präsident Peter Adrian hob in seiner Rede die Bedeutung der Beruflichen Bildung hervor: „Fachkräfte entstehen nicht zufällig. In unseren Unternehmen werden sie ausgebildet, begleitet, gefördert und gefordert. Fachkräfte wachsen dort, wo Unternehmen Verantwortung übernehmen: Wer aus- und weiterbildet, investiert nicht nur in den eigenen Betrieb, er investiert in unser Land.“   

Gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderungen schöpfe Deutschland seine Stärke aus Können, Ideen und Einsatz, so Adrian. Aus Unternehmen und Beschäftigten, die anpacken. 

„Deshalb ehren wir heute Unternehmen, die jungen Menschen Chancen eröffnen, Talente erkennen und Weiterbildung konsequent vorantreiben. Unternehmen, die wissen: Zukunft entsteht dort, wo Menschen gemeinsam wachsen.“ 

Deutschland stehe derzeit vor großen Herausforderungen, so der DIHK-Präsident. Aber das Land habe Kraft und Chancen. Adrian: „Damit wir diese Chance nutzen können, brauchen wir dringend bessere Rahmenbedingungen. Tempo statt Stillstand, weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und ein Bildungssystem, das konsequent auf die Anforderungen von morgen ausgerichtet ist.“ 

Der DIHK-Präsident nutzte abschließend die Gelegenheit, sich bei den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern für ihr Engagement zu bedanken: „Sie sichern die Qualität der beruflichen Bildung und stehen persönlich für einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil unseres Landes. Dafür gebühren Ihnen unser größter Respekt und unser herzlicher Dank.“

Über den IHK-Bildungspreis:

Die von der Otto Wolff Stiftung gestiftete Auszeichnung geht seit 2014 an Unternehmen, für die Berufliche Bildung einen wesentlichen Erfolgsfaktor ihrer Personalpolitik darstellt. Gesucht wird das Besondere: überdurchschnittlich engagierte Pioniere, Strategen und Innovatoren.    

Betriebe bewerben sich in eigener Initiative um den IHK-Bildungspreis. Eine hochkarätige, fünfköpfige Fachjury schickt die besten zwölf Kandidaten durch ihre Auswahl in die Endrunde. Diese Finalisten präsentieren sich dann mit ihren Bewerbungsfilmen der rund 250 IHK-Prüferinnen und Prüfer umfassenden Ehrenamts-Jury, die die vier Gewinner am Abend der Preisverleihung live bestimmt.    

Der IHK-Bildungspreis wird in drei Kategorien vergeben: An kleine Unternehmen bis 50 Mitarbeitende, an mittlere Betriebe mit einer 50- bis 500-köpfigen Belegschaft und an große Unternehmen, die mehr als 500 Menschen beschäftigen.    

Darüber hinaus kann ein Sonderpreis verliehen werden, wenn das Konzept besonders vielversprechend oder außergewöhnlich innovativ erscheint.    

Die Preisgelder in Höhe von je 6.000 Euro sind zur Spende an gemeinnützige, mit der Förderung der Bildung befasste Organisationen vorgesehen. Darüber hinaus profitieren alle Finalisten von den vorab von der DIHK produzierten Filmbeiträgen über ihre Bildungsaktivitäten, die sie im Anschluss für eigene Zwecke nutzen können.    

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