Internationaler Erfolg für „ALIVE BUILDINGS“

Der experimentelle Dokumentarkurzfilm „ALIVE BUILDINGS“ der georgischen Filmemacherin Salome Vepkhvadze wurde beim 7. Oakland Short Film Festival (OSFF) in Kalifornien mit dem Preis „Best Documentary Short“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 13. Juni 2026 im traditionsreichen Landmark’s Piedmont Theatre in Oakland statt.

Der 16-minütige Film verbindet dokumentarische Elemente mit einer poetischen Erzählweise und führt das Publikum auf eine außergewöhnliche Reise durch die architektonische Geschichte der georgischen Hauptstadt Tiflis. Ausgangspunkt ist die Begegnung einer jungen Frau mit einem geheimnisvollen Buch. Dieses entpuppt sich als Wegweiser zu bedeutenden modernistischen Gebäuden aus der Sowjetzeit, die heute als „Lost Places“ in Vergessenheit geraten sind. Auf ihrer Erkundungstour eröffnet sich ein faszinierender Blick auf das kulturelle und architektonische Erbe der Stadt. Der Film ist im Rahmen des Media Arts Film Scholarship 2023 entstanden.

Die Jury des Oakland Short Film Festival würdigte insbesondere die innovative Verbindung von Architektur, Erinnerungskultur und filmischer Gestaltung. Das Festival zählt zu den wichtigen Plattformen für unabhängige Kurzfilmproduktionen und präsentiert jährlich ausgewählte Werke aus aller Welt.

Produzent Dr. Oliver Langewitz zeigte sich erfreut über die internationale Anerkennung:

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung beim Oakland Short Film Festival. ‚ALIVE BUILDINGS‘ macht auf eindrucksvolle Weise sichtbar, wie Architektur Geschichten erzählt und kollektive Erinnerungen bewahrt. Der Preis bestätigt, dass kulturelles Erbe und innovative filmische Erzählformen auch über Ländergrenzen hinweg ein Publikum berühren können. Mein herzlicher Glückwunsch gilt der Regisseurin Salome Vepkhvadze und dem gesamten Team.“

Mit dem Gewinn des Preises setzt „ALIVE BUILDINGS“ seinen erfolgreichen Festivalweg fort und unterstreicht die internationale Bedeutung unabhängiger dokumentarischer Filmkunst.

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