Der aus dem privaten Umfeld bekannte PC und die zur drahtlosen Datenübertragung genutzte WLAN-Technologie haben sich seit längerem in der Industrie etabliert. Allerdings mussten sie an die rauen Umgebungsbedingungen und besonderen Kommunikationsanforderungen angepasst werden. Jetzt tritt das AGV (Automated Guided Vehicle) als industrietaugliches Pendant zum Mäh- und Saugroboter seinen Siegeszug in der Intralogistik und den Produktionshallen an. Dort transportiert es beispielsweise Teile aus dem Lager an die Maschinen. „Die stetig steigende Verwendung liegt sicher daran, dass die AGVs rund um die Uhr an 364 Tagen effizient und still ihren Dienst verrichten“, mutmaßt Jörn Dauer. Er berichtet weiter: „Im Inneren der Transportsysteme finden sich auf etwa einem Quadratmeter zahlreiche Produkte und Lösungen von Phoenix Contact.“ Abgedeckt werden die Bereiche Elektrifizierung, Energie, Kommunikation, Safety, Steuerung und Navigation. Auch KI wird zum Beispiel zur Optimierung der Fahrzeug- und Routenplanung eingesetzt.
Jörn Dauer ist davon überzeugt, dass es in der ferneren Zukunft Dark Warehouses und Dark Factories ohne menschliche Anwesenheit geben wird: „Am Anfang und Ende der Logistikkette steht ein Mitarbeiter. Ansonsten tun autonome Systeme ihren Dienst, sodass sich unter anderem die Sicherheitsanforderungen deutlich reduzieren.“ Was das bedeutet, was die AGV-Navigation mit einem Taxi gemeinsam hat und wie es um die Zugriffssicherheit bestellt ist, sind weitere Themen, auf die Christina Jahnich und Jörn Dauer im neuen Podcast eingehen. Dieser ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf Podigee abrufbar.
Unter einer globalen Dachmarke bietet Phoenix Contact innovative Produkte, Lösungen und Digitalisierungskompetenzen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Damit befähigt das Familienunternehmen die Industrie und die Gesellschaft bei der Transformation in eine nachhaltige Welt mit langfristigen Wachstumsperspektiven für alle. Das Kerngeschäft ist in drei Geschäftsbereichen organisiert. In neuen Geschäftsfeldern werden auch jenseits des Kerngeschäfts Potenziale der Digitalisierung, Elektrifizierung und der veränderten Mobilität erschlossen.
Phoenix Contact beschäftigt heute rund 21.000 Mitarbeitende und hat in 2025 einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Weltweit wird in einem Fertigungsnetzwerk in neun Ländern mit unterschiedlich hoher Fertigungstiefe produziert. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören weltweit mehr als 50 Vertriebsgesellschaften, welche die Nähe zu den Märkten und den Kunden sicherstellen.
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