Mit dem Aufwältigungsprogramm in der Bohrung L7 soll das langfristige Förderpotenzial des natürlich zerklüfteten Karbonatreservoirs bei Lachowice bestätigt werden. Bisher hat das Unternehmen den Zement und die mechanischen Verschlussstopfen herausgebohrt und ist mit einer Fräsgarnitur bis in eine Tiefe von 2.706 m in das Bohrloch vorgedrungen. Es wurden zwei Druckprüfungen an der Verrohrung durchgeführt, die beide die physische Intaktheit des Bohrlochs bestätigt haben. Nachdem die Intaktheit bestätigt wurde, kann das Unternehmen nun mit den Programmarbeiten fortfahren.
Das weitere Arbeitsprogramm läuft folgendermaßen ab:
- Entfernung der bestehenden Bohrlochpacker und der Komplettierungsausrüstung aus dem Bohrloch.
- Neuerliche Perforierung der natürlich zerklüfteten Schicht des Karbonatreservoirs aus dem Oberdevon (Gesamtlänge 65 m) mit neuen Perforationslöchern.
- Stimulation der Bohrung mittels Säurestimulation unter Einsatz eines Diverting-Verfahrens und anschließende Testförderung aus dem Bohrloch zur Bestätigung einer nachhaltigen Förderleistung.
- Temporäre Außerbetriebnahme des Bohrlochs zur späteren Überführung in die Produktionsphase nach Fertigstellung des Phase-1-Erschließungsplans.
Die Aufwältigungsarbeiten verlaufen planmäßig. Die Stimulations- und Fördertests werden, wie bereits berichtet, voraussichtlich gegen Ende August beginnen und bis Anfang September 2026 andauern.
Roger McMechan, Chief Operations Officer von Horizon, erläutert: „Mit der Bestätigung der Intaktheit der Bohrlochverrohrung kann ein wesentliches Risiko bei der Wiedererschließung des Bohrlochs reduziert werden. Wir freuen uns darauf, die Aufwältigungsarbeiten und die Testförderung sicher und effizient umzusetzen und abzuschließen, um die langfristigen Förderkapazitäten der Gaslagerstätte Lachowice zu bestätigen. Aus unserer Sicht hat diese Lagerstätte das Potenzial, sich zu einer bedeutenden neuen inländischen Erdgasquelle für Polen zu entwickeln.“
Das Unternehmen wird im Zuge der weiteren Arbeiten über die neuen Entwicklungen informieren.
Über Horizon Petroleum Ltd.
Das in Calgary ansässige Unternehmen Horizon ist auf die Bewertung und Entwicklung von Erdgasreserven und sauberen Energiequellen zur Verbesserung der Energieunabhängigkeit und -sicherheit in Europa spezialisiert. Das Management und Board von Horizon bestehen aus Experten aus den Bereichen Erdöl und Erdgas, Wirtschaft und Finanzen mit bedeutender internationaler Erfahrung.
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President & CEO
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dawinter@horizon-petroleum.com
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CFO und Vice President Finance
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Website: www.horizon-petroleum.com
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Offenlegung zum Öl- und Gasgeschäft
Reserven sind jene Erdölmengen, die unter definierten Bedingungen durch die Umsetzung von Erschließungsprojekten an bekannten Lagerstätten zum Stichtag voraussichtlich wirtschaftlich förderbar sind. Reserven müssen zum Stichtag entdeckt, förderbar, wirtschaftlich verwertbar und auf der Basis der angewandten Förderprojekte noch vorhanden sein. Reserven werden je nach dem mit den Schätzungen verbundenen Sicherheitsgrad weiter in „nachgewiesene“, „wahrscheinliche“ und „mögliche“ Reserven unterteilt und können je nach Förderstatus und Projektreife weiter unterteilt werden.
Die Reserven werden nach dem Grad der Sicherheit eingestuft, der mit den Schätzungen verbunden ist. Bei den Reserven handelt es sich um geschätzte verbleibende Mengen an Erdöl, Erdgas und verwandten Substanzen, die voraussichtlich ab einem bestimmten Zeitpunkt aus bekannten Lagerstätten wirtschaftlich förderbar sind, basierend auf:
- Auswertung von Bohr-, geologischen, geophysikalischen und Engineering-Daten;
- Einsatz bewährter Technologien;
- sowie wirtschaftlichen Bedingungen, die allgemein als angemessen angesehen werden und offengelegt werden müssen.
Nachgewiesene Reserven (1P) sind jene Reserven, bei denen mit hoher Sicherheit (≥ 90 %) davon ausgegangen werden kann, dass sie förderbar sind. Es ist wahrscheinlich, dass die tatsächlich noch zu fördernden Mengen die geschätzten nachgewiesenen Reserven übersteigen werden.
Wahrscheinliche Reserven (2P) sind jene zusätzlichen Reserven, deren Gewinnung mit einem geringeren Grad an Sicherheit erwartet wird als bei nachgewiesenen Reserven. Es ist gleichermaßen wahrscheinlich, dass die tatsächlich noch gewinnbaren Mengen größer oder kleiner ausfallen als die Summe der geschätzten nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven (Proved + Probable bzw. 2P).
Mögliche Reserven (3P)sind jene zusätzlichen Reserven, bei denen die Wahrscheinlichkeit ihrer Förderung (<=10 %) geringer ist als bei den wahrscheinlichen Reserven. Es ist unwahrscheinlich, dass die tatsächlich noch zu fördernden Mengen die Summe der geschätzten nachgewiesenen, wahrscheinlichen und möglichen Reserven übersteigen werden.
Ressourcen werden im COGE-Handbuch, Band 1, Abschnitt 5 wie folgt definiert:
Bedingte Ressourcen sind jene Erdölmengen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt als potenziell aus bekannten Lagerstätten förderbar eingeschätzt werden, wobei die betreffenden Projekte jedoch aufgrund einer oder mehrerer Unwägbarkeiten noch nicht als ausgereift genug für eine kommerzielle Erschließung angesehen werden. Zu den bedingten Ressourcen können beispielsweise Projekte gehören, für die es derzeit keine tragfähigen Märkte gibt, bei denen die kommerzielle Förderung von einer noch in der Entwicklung befindlichen Technologie abhängt oder bei denen die Bewertung des Vorkommens nicht ausreicht, um die Wirtschaftlichkeit eindeutig zu beurteilen.
Zu den Unwägbarkeiten können Faktoren wie wirtschaftliche, rechtliche, ökologische, politische und regulatorische Aspekte oder ein Mangel an Absatzmärkten gehören. Es ist zudem angemessen, die geschätzten nachgewiesenen förderbaren Mengen, die mit einem Projekt in der frühen Bewertungsphase verbunden sind, als bedingte Ressourcen einzustufen. Bedingte Ressourcen werden weiter nach dem Grad der mit den Schätzungen verbundenen Sicherheit klassifiziert und können je nach Projektreife unterteilt und/oder anhand ihres wirtschaftlichen Status charakterisiert werden.
Nicht alle technisch realisierbaren Erschließungspläne sind wirtschaftlich rentabel. Die wirtschaftliche Rentabilität eines Erschließungsprojekts hängt von der Prognose der finanziellen Rahmenbedingungen über die gesamte Projektlaufzeit ab. Bei bedingten Ressourcen wird die Risikokomponente, die sich auf die Wahrscheinlichkeit bezieht, dass eine Lagerstätte kommerziell erschlossen wird, als „Erschließungswahrscheinlichkeit“ bezeichnet. Bei bedingten Ressourcen entspricht die Wahrscheinlichkeit der Wirtschaftlichkeit der Erschließungswahrscheinlichkeit.
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