- Über 3 Mio. Euro Energiekosten-Ersparnis
- Entlastung der Mieter und Budgetsicherheit bis Ende 2029
- Zusätzliche Schnellladeinfrastruktur mit bis zu 125 Standorten geplant
Die GPEP GmbH treibt ihre ESG-Strategie weiter voran. Gemeinsam mit Westbridge Advisory hat sie für 100 Prozent des durch den Vermieter energetisch versorgten Immobilienportfolios eine Energieausschreibung durchgeführt, die den Mietern über drei Jahre mehr als 3 Mio. Euro an Nebenkosten erspart. Darüber hinaus wurde mit der Stark Energy GmbH, mit Sitz in Walldorf, eine Rahmenvereinbarung über den Ausbau von Schnellladeinfrastruktur geschlossen. Beide Maßnahmen erhöhen die langfristige Attraktivität der Standorte und festigen die Mietverhältnisse.
„Gutes Immobilienmanagement zeigt sich nicht allein in Ankauf und Vermietung, sondern gerade im Detail der laufenden Bewirtschaftung", erläutert Marc Neis, Leiter des Asset Managements und Prokurist der GPEP GmbH. „Weder eine Energieausschreibung dieser Größenordnung noch ein standortübergreifender Rollout von DC-Ladeinfrastruktur ließe sich auf Ebene einzelner Objekte wirtschaftlich darstellen. Erst die Bündelung über das Portfolio macht beides möglich. Für unsere Mieter bedeutet das eine spürbare Entlastung und einen aufgewerteten Standort, für unsere Investoren stabile Cashflows."
Strategische Energiebeschaffung senkt die Nebenkosten
Für den Lieferzeitraum 2027 bis 2029 sicherte die Ausschreibung Konditionen, die trotz zwischenzeitlich gestiegener Großhandelspreise deutlich unter dem bisherigen Niveau liegen: rund 40 Prozent Einsparung beim Strom und rund 36 Prozent beim Erdgas.
Sinkende Nebenkosten reduzieren die Gesamtbelastung der Mieter und erhöhen damit die Werthaltigkeit der Mietverträge. Dieser Kostenfaktor gewinnt bei Vertragsverlängerungen zunehmend an Bedeutung. Zugleich schafft die dreijährige Preisbindung Planungs- und Budgetsicherheit bis Ende 2029. Der Strombezug erfolgt portfolioweit als Ökostrom.
„Ein strategisch gesteuerter Energieeinkauf ist bei Portfolios dieser Größenordnung einer der wirksamsten Hebel, um Preisrisiken zu begrenzen und Kalkulationssicherheit herzustellen", sagt Christian Hasiewicz, Director Sales bei Westbridge Advisory. „Dass GPEP dabei portfolioweit auf Ökostrom setzt, zeigt zugleich: Nachhaltiger Strombezug und Kosteneffizienz schließen einander nicht aus."
Ladeinfrastruktur: Aufwertung ohne Kosten für die Mieter
Parallel dazu hat die GPEP eine Rahmenvereinbarung mit der Stark Energy GmbH geschlossen. An Handelsstandorten, die für drei institutionelle Sondervermögen gemanagt werden, entsteht Schnellladeinfrastruktur mit insgesamt bis zu 125 Ladestandorten. Je nach Standort werden Schnellladelösungen im Bereich von etwa 50 bis 200 kW realisiert. Stark Energy übernimmt die Planung, Finanzierung, Errichtung sowie den langfristigen Betrieb der Ladestationen. Für die Mieter entstehen weder Investitions- noch Betriebs- oder Stromkosten.
„Lebensmittelstandorte zählen zu den interessantesten Flächen für Schnellladeinfrastruktur und gewährleisten eine weitere regionale Diversifikation unseres DC-Ladesäulenportfolios: Die Verweildauer beim Einkauf passt exakt zum Ladevorgang, und die Standorte sind häufig verkehrsgünstig gelegen", erläutert Thomas Staudinger, Geschäftsführer der Stark Energy GmbH. „Als Charge Point Operator betreiben wir die Ladepunkte ausschließlich mit Grünstrom und bleiben auch nach der Errichtung dauerhafter Ansprechpartner von GPEP."
Die ersten Standorte sollen innerhalb der kommenden zwölf Monate in Abhängigkeit von der konkreten Netzanschlusssituation an den Standorten in Betrieb gehen. Der Rollout erfolgt schrittweise und beginnt an besonders frequenzstarken Handelsstandorten.
Nachhaltigkeit als Teil der laufenden Bewirtschaftung
Die Maßnahmen sind Teil der breit angelegten GPEP-Nachhaltigkeitsstrategie. Dazu zählen u. a. auch die laufende Modernisierung der Gebäudetechnik, der Ausbau von Photovoltaikanlagen sowie Green-Lease-Vereinbarungen, über die sich Verbrauchsdaten systematisch erfassen lassen. Auf dieser Grundlage verbessert die GPEP fortlaufend die Energieeffizienz der Standorte.
Die GPEP ist spezialisiert auf das Asset und Investment Management von Lebensmittelmärkten sowie Fachmarktzentren mit Ankermietern aus dem Lebensmitteleinzelhandel. Für institutionelle Investoren und Family Offices bietet die unabhängige und inhabergeführte Immobilienmanagementgesellschaft mit ihrem Team von über 140 Experten an den Standorten Limburg, Frankfurt am Main, Zwickau und Halle Dienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette an. Dazu gehören das Akquisitions- und Transaktionsmanagement, Finanzierung, Research, Fondsmanagement, Asset Management, Property Management, Risikomanagement und der Verkauf. Seit der Gründung im Jahr 2014 hat die GPEP ein deutschlandweites Handelsimmobilienportfolio mit einem Volumen von rund 2,1 Mrd. Euro und über 470 Objekten aufgebaut. Darüber hinaus betreut die GPEP weitere exklusive Mandate mit einem Gesamtvolumen von rund 1,1 Mrd. Euro in den Segmenten Handel und Wohnen.
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