Funkbetrieb vom Leuchtturm

An über 50 Standorten bundesweit fand am vergangenen Wochenende das Internationale Leuchtturm- und Feuerschiff-Wochenende statt. Es lockte zahlreiche Technikfreunde, Seefahrtaffine und Funkamateure an. Der DARC-Ortsverband Scharbeutz war einer von ihnen.

Lebensretter, technisches Denkmal, Sehnsuchtsort – Leuchttürme, Leuchtfeuer und Leuchtschiffe üben seit jeher eine große Faszination auf den Menschen aus. Das gilt auch für Funkamateure weltweit: Beim Internationalen Leuchtturm- und Feuerschiff-Wochenende jeweils am dritten Augustwochenende organisieren sie Funkbetrieb in und auf den technischen Denkmalen.

Mehr als 50 Stationen waren es allein in Deutschland, die „aktiviert“ wurden, wie der Funkbetrieb an ausgewählten Orten genannt wird. Von Cuxhaven bis zur Ostseeinsel Greifswalder Oie, von Eckernförde bis Borkum, von Moritzburg bei Dresden bis Lindau am Bodensee hatten Funkamateure ein spannendes Programm organisiert.

Mit dabei waren auch der DARC-Ortsverband Scharbeutz und Unterstützer aus den Ortsverbänden Lübeck, Trave, Ratzeburg, Bergisch Gladbach und Markdorf. Die Gruppe war bereits zum vierten Mal Gast auf dem Feuerschiff Fehmarnbelt, das an der Trave in Lübeck vor Anker liegt. Passend dazu hatte die Schiffsbesatzung ein sogenanntes OpenShip organisiert, also einen Tag der offenen Tür für Touristen und Einheimische. „Das war für uns die beste Gelegenheit, den Amateurfunk der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine echte Win-Win-Situation“, freut sich Stefan Burmeister, Vorsitzender des Ortsverbandes Scharbeutz.

Das Feuerschiff Fehmarnbelt wird vom Verein Feuerschiff für Lübeck e. V. als fahrbereites technisches Denkmal erhalten. Vom Schiff aus konnte der Ortsverband Scharbeutz auf den Kurzwellenbändern und über den Satelliten QO-100 zahlreiche nationale und internationale Funkverbindungen herstellen. Zeitgleich hatten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, das Feuerschiff bis hinein in den Maschinenraum zu besichtigen, den Amateurfunkbetrieb hautnah mitzuerleben und mit den Funkamateuren ins Gespräch zu kommen. Kinder schließlich konnten mit dem Erwerb eines Morsediploms eine ebenso alte wie spannende Kommunikationsmöglichkeit kennenlernen.

Vom großen Besucherinteresse und dem Charme des ungewöhnlichen Ortes beeindruckt, wagte Stefan Burmeister einen Blick nach vorn: „Wenn es irgendwie geht, sind wir auch im nächsten August wieder beim ILLW dabei.“

Das Internationale Leuchtturm- und Feuerschiff-Wochenende

Im Jahr 1998 gründeten zwei Mitglieder der Ayr Amateur Radio Group (AARG) in Schottland das International Lighthouse and Lightship Weekend (ILLW). John Forsyth und Mike Dalrymple verfolgten mit ihrer Idee das Ziel, die technisch-historische Bedeutung von Leuchttürmen und Feuerschiffen in den Fokus zu stellen. Mit Erfolg: Fast 100 Länder beteiligen sich heute an dem Wochenende, indem sie eine temporäre Amateurfunkstation auf einem Leuchtturm oder -feuer in Betrieb nehmen. Auch der DARC als größter deutscher Amateurfunkverband unterstützt alljährlich die Aktivitäten zum ILLW.
Mehr Informationen zum Thema unter https://illw.net/.

Über den Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.

Als größter Verband von Funkamateuren in Deutschland hat der DARC e.V. über 30.000 Mitglieder. Damit ist mehr als die Hälfte der deutschen Funkamateure im Verein organisiert. Der DARC vertritt die Interessen der Funkamateure bundesweit und engagiert sich bei der Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international als Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU).

Informationen zum DARC finden Sie im Internet unter www.darc.de.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.
Lindenallee 4
34225 Baunatal
Telefon: +49 (561) 94988-0
Telefax: +49 (561) 94988-50
http://www.darc.de

Ansprechpartner:
Stephanie Heine
Presse
Telefon: +49 (561) 94988-41
E-Mail: s.heine@darc.de
Heiko Schimmelpfeng
Presse
Telefon: +49 (561) 94988-44
E-Mail: h.schimmelpfeng@darc.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel