Karrieren im Dienst der Diktatur

Alsfeld war bereits früh von der nationalsozialistischen Ideologie geprägt. Aus der Stadt gingen mehrere Männer hervor, die im NS-Staat Karriere machten oder ihre Parteizugehörigkeit nutzten, um Macht auszuüben und Verfolgung zu unterstützen – bis hin zum Druck auf jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Wie verliefen die beruflichen und politischen Lebenswege dieser Männer? Welche Funktionen und Einflussmöglichkeiten hatten sie in Alsfeld und im NS-Staat? Und wie wirkten ihre Entscheidungen auf die lokale Gesellschaft? Diesen Fragen geht die Historikerin Dr. Monika Hölscher in einer Veranstaltung der vhs am 12. November von 19 bis 20.30 Uhr in Alsfeld (Im Klaggarten 6) nach.

Anhand lokaler Beispiele (Presseausschnitte, Verwaltungsakten, Erinnerungsberichte) werden Mechanismen von Anpassung, Opportunismus, Karrierismus und Macht sichtbar gemacht. Zugleich wird thematisiert, wie frühzeitige Ideologisierung und Netzwerke vor Ort das Handeln Einzelner ermöglichten – und welche Folgen dies für die verfolgten Menschen in der Stadt hatte.

Für diese Veranstaltung der Regionalen AG Arbeit und Leben Vogelsbergkreis, gefördert von Arbeit und Leben Hessen gGmbH, ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 11. November über www.vhs-vogelsberg.de dringend erforderlich. Weitere Informationen unter sind auf der Homepage der vhs oder unter Tel. 06631/7927700 erhältlich.

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