Weltweit einzigartig: Erste Professur für Performing Arts Physiotherapy an der Hochschule Osnabrück

 Die Hochschule Osnabrück stärkt ihr internationales Forschungsprofil im Bereich der Gesundheit von Musiker*innen, Sänger*innen sowie Tänzer*innen. Prof. Dr. Bronwen Ackermann, eine der weltweit führenden Expertinnen für die physiotherapeutische Versorgung darstellender Künstler*innen, hat nun die Honorarprofessur für Performing Arts Physiotherapy erhalten. Es ist die erste Professur, die weltweit mit diesem Titel vergeben wird. Mit der Berufung würdigt die Hochschule die herausragenden wissenschaftlichen und klinischen Leistungen der Australierin sowie die langjährige enge Zusammenarbeit mit der Hochschule.

„Mit der Bestellung von Prof. Dr. Bronwen Ackermann zur Honorarprofessorin setzen wir ein starkes Signal für unsere Forschung im Bereich der Physiotherapie für darstellende Künste“, betont Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück. „Wir freuen uns sehr, dass wir Prof. Ackermann mit ihrer herausragenden, langjährigen wissenschaftlichen sowie klinischen Erfahrung als Honorarprofessorin gewinnen konnten und so die Zusammenarbeit weiter intensivieren werden.“

Exzellente Verbindung von internationaler Forschung, Lehre und Praxis

Auch Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, unterstreicht die Bedeutung der Bestellung: „Prof. Dr. Ackermann steht exemplarisch für die exzellente Verbindung von internationaler Forschung, Lehre und Praxis, die wir in unserer Fakultät fördern. Ihre internationale Expertise und ihr langjähriges Mitwirken an der Hochschule Osnabrück werden auch in Zukunft unsere Studiengänge, unsere Forschungsaktivitäten und die Weiterentwicklung innovativer Lehrformate in besonderem Maße bereichern.“

Auch die australische Wissenschaftlerinnen freut sich sehr über die Ernennung: „Ich fühle mich sehr geehrt diesen Titel entgegennehmen zu dürfen. Die Medizin im Bereich der darstellenden Künste hat sich weltweit rasant entwickelt. Die Physiotherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsförderung sowie der Prävention und Behandlung von leistungsbedingten Verletzungen in dieser Bevölkerungsgruppe. Dies ist ein Meilenstein für die Etablierung dieses Fachgebiets in der Physiotherapie.“

International erfahrene Professorin der University of Sydney

Ackermann ist Professorin für Physiotherapie und Funktionale Muskuloskelettale Anatomie an der University of Sydney und verfügt über mehr als 20 Jahre Lehrerfahrung. Sie entwickelte internationale Curricula, leitete über 300 nationale und internationale Workshops und betreute zahlreiche Promotionen sowie Master- und Bachelorarbeiten. Ihre wissenschaftlichen Leistungen spiegelt sich unter anderem in über 75 Fachpublikationen, zahlreichen Buchbeiträgen und ihrer Beteiligung am Einwerben von mehr als sieben Millionen Euro an Forschungsdrittmittel wider. Internationale Auszeichnungen und Forschungsstipendien unterstreichen ihre internationale Reputation.

Aufbau der weltweit neuen Wissenschaftsdisziplin Performing Arts Physiotherapy

Bereits seit 15 Jahren bringt sie sich an der Hochschule Osnabrück unter anderem mit speziellen Lehrformaten, wissenschaftlichen Vorträgen, Workshops sowie der Betreuung von gemeinsamen Promotionen in Forschung und Lehre ein. Aktuell ist die Wissenschaftlerin außerdem zentral am Forschungsprojekt „PA.H|LIFETIME.ai“ beteiligt. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund fünf Millionen Euro gefördert. Ziele sind die Verbesserung der Gesundheit von Berufsmusiker*innen sowie der Aufbau der weltweit neuen Disziplin der Performing Arts PhysiotherapyMit der Bestellung zur Honorarprofessorin wird zugleich ein zentraler Baustein des Forschungsprojektes umgesetzt. Geplant ist zudem der Aufbau eines internationalen Masterstudiengangs in diesem Fachgebiet an der Hochschule Osnabrück.

Der nächste Workshop von Prof. Dr. Bronwen Ackermann findet vom 12. bis zum 15. Februar an der Hochschule Osnabrück statt. Schwerpunkt ist das Thema „Physiotherapie für Darstellende Künste: Instrumentalistenworkshop Piano/Keyboard“. Weitere Informationen unter www.hs-osnabrueck.de/homepages/homepages-forschungsprojekte/pahlifetimeai/workshop-reihe

Hintergrund zum Forschungsbereich:

Seit 2007 hat sich an der Hochschule Osnabrück ein interdisziplinärer Forschungsbereich zur Gesundheit darstellender Künstler*innen etabliert. Er verbindet Physiotherapie, Musik und Gesundheitsinformatik und gilt heute international als wegweisend. Allein in diesem Bereich wurden bislang über acht Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben.

Die Forschungsarbeiten reichen von der physiotherapeutischen Versorgung von Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen über biomechanische Bewegungsanalysen bis hin zum Einsatz hochmoderner Messtechnologien. Auf rund 700 Quadratmetern stehen der Forschungsgruppe in Osnabrück moderne Labore zur Verfügung sowie die physiotherapeutische Sprechstunde für darstellende Künstler*innen. Weitere Informationen unter www.inapo-osnabrueck.de/leistungen/musikersprechstunde/.

Hintergrund zur Honorarprofessur:

Nach dem Niedersächsischen Hochschulgesetz hat die Hochschule die Möglichkeit, eine besonders ausgewiesene Persönlichkeit außerhalb einer regulären Professorenstelle ohne Durchführung eines Berufungsverfahrens als Honorarprofessor*in zu bestellen. Bestellt werden können herausragende Persönlichkeiten, die sich über einen längeren Zeitraum überdurchschnittlich in Lehre oder Forschung für die Entwicklung der Hochschule Osnabrück erfolgreich engagiert haben und dies auch in Zukunft erwarten lassen sowie herausragende Persönlichkeiten der Wissenschaft oder der beruflichen Praxis, die einen überdurchschnittlichen Beitrag für die Entwicklung der Hochschule Osnabrück erwarten lassen. Honorarprofessor*innen sollen regelmäßig Lehrveranstaltungen anbieten und sie können zudem an der Forschung beteiligt werden.

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