Inklusion muss machbar, lohnend und inspirierend sein

Inklusion lohnt sich vor allem für kleine und mittlere Unternehmen und Handwerksbetriebe: Sie finden – oder halten – Fachkräfte und müssen keine Ausgleichsabgabe bezahlen. Für Menschen mit Behinderung bieten diese Unternehmen eine berufliche Perspektive. Deshalb hat die Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation e. V. (BAG abR) in den vergangenen drei Jahren das Projekt Unternehmens-Netzwerk INKLUSION durchgeführt. Das im Projekt aufgebaute Forum Wirtschaft und INKLUSION wird nun fortgeführt, auch als digitales Netzwerk, zum Beispiel auf LinkedIn.

Qualifizierte Jobs im passenden Umfeld

Immerhin fast zehn Prozent der Deutschen haben einen Schwerbehindertenstatus. Ein Großteil von ihnen kann jedoch qualifizierte Jobs besetzen, wenn das Umfeld dafür passt.

„Doch noch immer sind Menschen mit einer Schwerbehinderung häufiger und länger arbeitslos. Den Betrieben fehlt es an wichtigen Sachinformationen, fachlichen Kenntnissen und Netzwerkpartnern, um den oft bürokratischen Aufwand zu bewältigen und inklusive Strukturen zu schaffen“, sagt Wolfgang Braun, Vorsitzender des Vorstandes der BAG abR. Alltagsnah und bedarfsorientiert hat das Unternehmens-Netzwerk INKLUSION deshalb in den vergangenen drei Jahren rund 15.000 vor allem kleine und mittlere Unternehmen darüber informiert, wie Inklusion im betrieblichen Alltag funktioniert, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt, warum sich die Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung besonders lohnt oder wie inklusionsgerechte Führung aussieht. Durch die Aktivitäten des Netzwerks wurden fast 2.400 offene Stellen akquiriert.

Mit der neuen Kampagne soll weiterhin für die betriebliche Inklusion in Unternehmen und für ein bundesweites Beratungsnetz geworben werden. „Die Projekterfahrungen zeigen, dass wir Unternehmen gewinnen, wenn Inklusion machbar, lohnend und inspirierend gestaltet wird. Sie muss einen Beitrag leisten zu mehr Wirtschaftlichkeit, einer höheren Werteorientierung, erfolgreichem Recruiting und einer aktiven Einzelfallunterstützung“, betont Wolfgang Braun. Aktuell wirbt das Forum Wirtschaft und INKLUSION auf Plakaten und Postkarten mit dem Slogan „Tschüss Vorurteile. Willkommen Fachkräfte“ für die besonderen Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen. Die als Stellengesuche gestalteten Motive verdeutlichen: Angestellte mit einer Schwerbehinderung stellen keine Einschränkung dar, sondern können im Gegenteil ein Mehrwert für Betriebe sein.

Zum Hintergrund

In Deutschland ist die Vielfalt/Diversität von Belegschaften erwünscht: Fünf Prozent der Beschäftigten sollen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung oder Gleichstellung sein. Ist dies nicht der Fall, müssen die Unternehmen eine Ausgleichsabgabe leisten. Fast 61 Prozent der Unternehmen zahlen diese Abgabe (Quelle: rehadat-statistik), weil es ihnen noch nicht gelingt, im geforderten Umfang Menschen mit einer Schwerbehinderung zu beschäftigen.

Weitere Informationen zum Unternehmens-Netzwerk INKLUSION sowie zum Forum Wirtschaft und INKLUSION finden Sie unter: www.unternehmens-netzwerk-inklusion.de

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