Von der Kilowattstunde zur Energie-Dienstleistung: Kunden fragen zunehmend nach innovativen Hausenergielösungen

Die Initialzündung für ein umfassenderes energetisches Modernisierungsprojekt einer rhenag-Kundin aus Königswinter war der Entschluss, auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen. Der Stromer steht nun bald vor der Tür und mit ihm eine Frage im Raum: „Wie bindet man das E-Fahrzeug so in die Hausenergieversorgung ein, dass es möglichst wirtschaftlich und umweltverträglich zugleich ist?“

Mit dieser Frage bzw. Anforderung wandte sich die Königswinterin an die rhenag. „Sie steht damit beispielhaft für einen neuen Kundentypus in unserem Geschäft“, beschreibt Thomas Beckers, Energiedienstleistungsexperte der rhenag, eine aktuelle Entwicklung bei regionalen Energieversorgern wie rhenag. „Ging es früher fast aus-schließlich um die klassische Strom- oder Gasbelieferung, fragen die Kunden heute immer häufiger Energiedienstleistungen nach. Umweltpolitisch sensibilisiert, geht es diesen Kunden darum, die eigene Energienutzung klimaverträglicher zu machen.“

Der innovative Funke springt dabei oft von einem Bereich auf den anderen über. Wie im konkreten Fall in Königswinter: Von allen Optionen überzeugte die Kombination aus Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und intelligenter Wallbox die Kundin am meisten. Damit entschied sie sich für eine sektorübergreifende Lösung, die für den Klimaschutz anerkanntermaßen am effektivsten ist.


Wie sieht dieses Bündelprodukt nun im Detail aus und wie funktioniert es?

  • Auf das Dach des Eigenheims wird eine Photovoltaikanlage mit einer Maximalleistung von 9,86 Kilowatt (kWp) installiert;
  • Das Haus wird mit einem Batteriespeicher aufgerüstet, dessen Kapazität bei 10 kWh liegt;
  • In den Carport kommt eine intelligente Wallbox mit 22 kW Ladeleistung.

Der Clou liegt im Zusammenspiel dieser Technik, das ein zentrales Steuerungsinstrument (der SMA Home Manager 2.0) orchestriert: Der durch die Photovoltaikanlage erzeugte Strom wird erst im Haushalt verbraucht. Kommt mehr Strom vom Dach als gerade im Haus verbraucht wird, wird die überschüssige Energie dann über die Wallbox an das E-Fahrzeug abgegeben. Sollte das E-Fahrzeug nichts (mehr) aufnehmen können, geht die restliche Energie in den Batteriespeicher und erst dann ins Netz. Somit ist sichergestellt, dass im Haushalt ein sehr hoher Eigenverbrauch realisiert wird. Für PV-Anlagenbesitzer ist der heute deutlich wirtschaftlicher als die Einspeisung ins Netz. Hier wurden die Vergütungssätze des EEG zuletzt deutlich gekürzt.

Die Kundin investiert für den Kauf und die Installation dieser Komplettlösung insgesamt rund 23.000 Euro. Kostendämpfend wirken die Förderungen des Batteriespeichers und der Wallbox aus dem Förderprogramm http://www.progres.nrw.de. Nach dem mittlerweile vorliegenden positiven Bescheid der Bezirksregierung Arnsberg darf die rhenag-Kundin mit einer Förderung in Höhe von 4.450,- € rechnen (1.950 € für die Wallbox + 500 € Bonus durch die Ladung des E-Fahrzeugs aus erneuerbaren Energien + 2.000 € für den Batteriespeicher).

Wann die Königswinterin den „Break-even-Point“, also die Gewinnschwelle, ihrer umfassenden Modernisierungsmaßnahme erreicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Stromerzeugung ihrer PV-Anlage, ihrem Energieverbrauch in Haus und auf der Straße sowie der Strompreisentwicklung. Die Spannbreite liegt in etwa zwischen 12 und 15 Jahren. Vorbildlich ist die Erzeugung und Nutzung von Energie in diesem innovativen Haus dagegen vom ersten Tag an.  

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