Herausforderung: Batterieproduktion in Europa und Deglobalisierung der Lieferketten

Die neue Wertschöpfungskette der Batterieproduktion in Europa sowie die Reorganisation globaler Lieferketten in der Corona-Krise sind die nächsten Themen einer gemeinsamen Seminar-Reihe von Deutscher Messe Technology Academy und der Steinbeis School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) GmbH. Experten des Beratungsunternehmen P3 Group, die bereits entsprechende Veränderungsprozesse in der Industrie begleiten, teilen ihr Wissen in den beiden Webinaren, mit denen die Veranstalter Impulse für international aktive Unternehmen geben wollen. 

“Wie in den Produktionsunternehmen trotz Corona Innovationen zeitnah umgesetzt, Produktportfolio und Prozesse verändert werden können, dafür  wollen wir mit der Seminarreihe Impulse vermitteln,” beschreibt Thomas Rilke,  Geschäftsführer der Deutsche Messe Technology Academy, die gemeinsame Zielsetzung der Veranstalter.

Einstieg in die Wertschöpfungskette Batterieproduktion – Herausforderung für die europäische Industrie


Der Aufbau der nahezu neuen Wertschöpfungskette der Batterieproduktion in Europa ist ein  Thema, mit dem sich über Deutschland hinaus viele industriellen Akteure befassen. Referent des kostenlosen Webinars zum Thema  ist Robert Stanek, der beim Beratungsunternehmen  P3 das Thema E-Mobilität mit den Schwerpunkten Batteriesysteme, Elektroantriebe und Kostenmanagement verantwortet.

“Die Planung und der Aufbau einer entsprechenden Produktionskapazität sowie die dafür benötigte Logistik schafft Chancen in zahlreichen Industriebereichen – aber auch neue Notwendigkeiten der effizienten Verzahnung unterschiedlicher Komponenten einer neuen Produktionslandschaft in Europa”, analysiert Stanek.

Sein Webinar wird die aktuelle Situation bei der Infrastruktur, die Lokalisierungsstrategien etablierter Wettbewerber sowie die offenen Technologiefelder behandeln, um Erfolgsfaktoren und Hemmnisse für neue Marktteilnehmer zu beschreiben. Stanek will vor allem auf die Tiefe der vertikalen Integration in die Wertschöpfungskette eingehen, da diese das Ausmaß der potenziellen Chancen und Risiken definiere.

Bewertet werden sollen auch die industriellen Perspektiven für Europa. Stanek: “Die Standortvorteile der europäischen Industrie liegen unter anderem in der Verfügbarkeit von CO2-freundlichen Energienetzen, die  eine vorteilhafte klimafreundliche Komponenten- und Rohstoffproduktion ermöglichen”.

 “Deglobalisierung” – eine echte Perspektive?

Mit dem temporären Ausfall wichtiger Kettenglieder einer international arbeitsteilig ausgelegten Produktion ist nicht nur in Deutschland die Idee einer “Deglobalisierung” intensiv diskutiert worden. Eine vorläufige Bilanz dieser Diskussion und Anregungen zur Neuausrichtung von Produktionsverbünden, Lieferketten und Standorten wird ein weiteres Online-Seminar geben. Rainer Aits, bei P3 im Executive Board, und Stefan Krebs, Einkaufsvorstand des weltweit aktiven Kion Group, stellen dort ihre Sicht auf die globalen Entwicklungen zur Diskussion.

Für Aits, der zahlreiche mittelständische Unternehmen bei der internationalen Expansion und beim Aufbau und der Integration weltweit verteilter Produktionsstandorte beraten hat, ist klar: “Viele Einkaufszentralen europäischer Unternehmen überdenken ihre Strukturen und bauen eher krisensichere, leichter kontrollierbare und nach Regionen eingegrenzte Lieferketten auf. Die Vernetzung nimmt ab. Versorgungssicherheit  und Kontrollierbarkeit gewinnen gegenüber reiner Kostenorientierung an Bedeutung."

Neue Agilität der Mitarbeiter vor Ort gefragt

Auch der Mitveranstalter SIBE bringt sich Ende September mit einem Online-Seminar zum Thema Zukunft der industriellen Globalisierung ein: Mit einer starken personellen Präsenz vor Ort und lokalen Führungskräften können Mittelständler auch in Krisenzeiten wesentlich agiler und erfolgreicher agieren. Dem smarten Transfer sowohl der eigenen Unternehmenskultur wie auch des industriellen und unternehmerischen Wissens in lokale Märkte kommt nach der Corona-Krise neue Bedeutung zu.

“Wir wollen in unserem Netzwerk weltweite Erfahrungen austauschen und Impulse für eine erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation geben”, sagt Thomas Rilke, Geschäftsführer der Deutschen Messe Technology Academy GmbH. Das Unternehmen betreibt weltweit mit Partnern Industrieakademien, die sich den Wissenstransfer für die industrielle Produktion zur Aufgabe gemacht haben. Das Netzwerk wird von führenden Unternehmen der Produktionstechnik unterstützt.

Die nächsten Termine:

4. September 2020, 10.00 Uhr
CO2-neutral Battery Manufacturing in Europe

17. September 2020, 10.00 Uhr
“Deglobalisierung” – eine echte Perspektive?

23. September 2020, 10.00 Uhr
Neue weltweite Agilität durch den Transfer von Unternehmenskultur und Technologiewissen

Info/Anmeldung

www. technology-academy.group

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