Erste Grüne Bundesanleihe erfolgreich platziert

Die Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur hat heute für den Emittenten Bund erstmals ein Grünes Bundeswertpapier am Markt platziert. Die Emission erfolgte nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des Rahmenwerks für Grüne Bundeswertpapiere durch das Bundesministerium der Finanzen. Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt, die Entwicklung des Sustainable Finance Marktes voranzutreiben, indem Investoren weltweit ein leichter Zugang zu grünen Benchmark-Anleihen mit hoher Liquidität ermöglicht wird.

Zum Einstieg in den grünen Finanzmarkt wählte die Finanzagentur eine 10-jährige Grüne Bundesanleihe, die mit denselben Merkmalen ausgestattet wurde wie die am 17. Juni 2020 emittierte konventionelle Zwillingsanleihe:

Die heutige Platzierung erfolgte im Syndikatsverfahren unter Beteiligung eines Bankenkonsortiums unter der Führung von Barclays, Commerzbank, Crédit Agricole CIB (Structuring Adviser), Deutsche Bank, J.P. Morgan und UniCredit.


Die angebotene Grüne Bundesanleihe traf auf eine außergewöhnliche Nachfrage seitens nationaler und internationaler Investoren. „Die Aufträge im Orderbuch erreichten mehr als 33 Mrd. Euro von Anlegern weltweit. Wie erhofft, konnten wir die Grüne Bundesanleihe ausgewogen und breitgefächert zuteilen.“, so Tammo Diemer, Mitglied der Geschäftsführung der Finanzagentur.

Im Rahmen des Syndikatsverfahrens wurde das Emissionsvolumen der neuen 0% Grünen Bundesanleihe 2020 (2030) auf 6,5 Mrd. Euro festgelegt, inklusive einer Marktpflegequote von 0,5 Mrd. Euro. Das umlaufende Volumen der konventionellen Zwillingsanleihe, der 0% Bundesanleihe 2020 (2030) II, erhöht sich durch Aufstockung in den Eigenbestand des Bundes ebenfalls um 6,5 Mrd. Euro.

Der Preis des neuen Green Bunds lag mit 104,717% leicht über dem Sekundärmarktpreis des konventionellen Zwillings. „Diese Transparenz wird durch unser innovatives Zwillingskonzept ermöglicht.“, so Diemer.

Nach dem vielversprechenden Auftakt wird sich die Bundesrepublik Deutschland mit weiteren Emissionen als permanenter Emittent am grünen Anleihemarkt etablieren. Bereits für das vierte Quartal 2020 ist eine weitere Begebung eines Grünen Bundeswertpapiers vorgesehen, voraussichtlich eine Grüne Bundesobligation mit 5-jähriger Laufzeit.

Deutschland bereitet sich auf einen umfassenden Strukturwandel hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Wirtschaft vor. Dies trägt nicht nur zur Bekämpfung des Klimawandels und zum Umweltschutz bei, sondern stärkt auch die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit insgesamt. Die Bundesregierung fördert saubere Verkehrssysteme und möchte die CO2-Emissionen von Fahrzeugen reduzieren. Sie will den Übergang zu einer weitgehend mit erneuerbaren Energien arbeitenden Wirtschaft und einem effizienteren Energieverbrauch beschleunigen und die Forschung in eine nachhaltigere Zukunft unterstützen. Nicht zuletzt sollen durch internationale Kooperationen auch außerhalb Deutschlands Klimaschutz und biologische Vielfalt gefördert werden.

Diemer erläutert: „Dieser Strukturwandel erfordert umfangreiche Investitionen, die auch über den Kapitalmarkt finanziert werden. Mit der regelmäßigen Emission von Grünen Bundeswertpapieren leistet der Bund einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung des Sustainable Finance Marktes.“

Die Emissionserlöse aus Grünen Bundeswertpapieren dienen der Refinanzierung von Bundesausgaben. Die Bundesrepublik Deutschland hat in Höhe eines Betrages, welcher der Summe der Emissionserlöse der Grünen Bundesanleihe entspricht, Ausgaben getätigt, die zum Zeitpunkt der Emission der Grünen Bundesanleihe die Anforderungen erfüllen, welche die Bundesrepublik Deutschland in ihrem Green Bond Framework vom 24. August 2020 festgelegt hat.

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