RHÖN-KLINIKUM AG: Partnerschaft mit Asklepios stärkt die Pflege am UKGM

Im Universitätsklinikum Gießen starten heute 22 neue Pflegefachkräfte mit Erfahrung in der Intensivpflege, der Neonatologie, der Kardiologie und der Chirurgie, die aus der Asklepios Gruppe ans UGKM wechseln. Das Universitätsklinikum profitiert dabei erstmals von dem neu gewonnenen Zugang zu den vielseitigen Ausbildungsprogrammen von Asklepios. Die neuen 19 Mitarbeiterinnen und drei Mitarbeiter stammen von den Philippinen. Sie alle haben einen Bachelor-Studiengang absolviert und verfügen über eine Urkunde in der Gesundheits- und Krankenpflege, sieben von ihnen zudem über umfangreiche Erfahrungen in der kardiologischen Intensivmedizin.

Nachhaltige Stärkung der Personalausstattung
Für die kommenden Monate planen die RHÖN KLINIKUM AG und Asklepios die Partnerschaft bei Personal und Ausbildung weiter zu intensivieren. Bis zum Jahresende sollen dabei weitere 60 Pflegekräfte von Asklepios an das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) wechseln. Dr. Gunther K. Weiß, Vorsitzender der Geschäftsführung des UKGM und Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG, sagt: „Der Fachkräftemangel wird auch für das UKGM immer stärker spürbar. Nicht zuletzt, da die staatlich verordneten Personaluntergrenzen ab dem kommenden Jahr in verschärfter Form greifen werden. Die Zusammenarbeit mit Asklepios ist eine gute Ergänzung unserer vielfältigen Initiativen, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege für unsere Kliniken zu gewinnen.“

Dr. Christian Höftberger, Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG, über die neue Partnerschaft mit Asklepios: „Die 22 neuen Pflegefachkräfte, die von Asklepios an das UKGM wechseln, sind erst der Anfang einer intensiven Zusammenarbeit im Bereich der Pflege und der Ausbildung. Gemeinsam werden wir die Personalsituation am UKGM nachhaltig stärken, die Versorgung der Patienten weiter verbessern und die Arbeitsbelastung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter senken.“


Gut ausgebildete Mitarbeiter für deutsche Kliniken
Im Kampf gegen den Fachkräftemangel in Deutschland akquiriert Asklepios seit 2017 ganz gezielt auch Pflegepersonal aus dem Ausland. Inzwischen hat Asklepios fast 500 ausländische Pflegekräfte erfolgreich in die Patientenpflege in den deutschen Kliniken integriert. Dabei handelt es sich vorwiegend um intensivmedizinisch ausgebildete Fachkräfte. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am UKGM sind im konzerneigenen Schulungszentrum für Ausländische Pflegekräfte von Asklepios in Darmstadt auf ihren Aufenthalt vorbereitet worden und haben die notwendigen Kenntnisprüfungen dort abgelegt. Im Zuge der Ausbildung durch Asklepios haben sie unter anderem einen Intensiv-Deutsch-Kurs mit dem Level B2 abgeschlossen und einen mehrwöchigen Intensiv-Workshop zur Pflegearbeit in Deutschland absolviert.

Auch die RHÖN-KLINIKUM AG hat neben den vielfältigen eigenen Ausbildungsgängen vor gut zehn Jahren ein Programm für die internationale Fachkräftegewinnung aus der Taufe gehoben. Dafür wurde ein speziell entwickeltes Einarbeitungsprogramms entwickelt, bestehend aus Sprachförderung und spezifischen praktischen und theoretischen Grundlagen der Klinikabläufe in Deutschland. Gestartet ist die internationale Fachkräftegewinnung am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt mit dem Scholarship-Programm für Ärzte. Mit diesen Aktivitäten leistet die RHÖN-KLINIKUM AG einen wichtigen Beitrag für die Sicherstellung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum.

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Über die RHÖN-KLINIKUM AG

Die RHÖN-KLINIKUM AG zählt zu den größten Gesundheitsdienstleistern in Deutschland. Der Klinikkonzern bietet exzellente Medizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten Zentralklinik Bad Berka, Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM) werden jährlich über 860.000 Patienten behandelt. Mehr als 18.000 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Der Einstieg in den zukunftsträchtigen Telemedizin-Markt mit Medgate Deutschland, das innovative RHÖN-Campus-Konzept für eine sektorenübergreifende und zukunftsweisende Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sowie die konsequente Fortsetzung des schrittweisen digitalen Wandels sind wichtige Säulen der Unternehmensstrategie.

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