Corona und musizieren

Musikinstrumente sind keine Virenschleudern, dass haben Studien mit Lasertechnik am Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Universität der Bundeswehr München von Professor Dr. Christian J. Kähler und Kollegen ergeben. Gleichwohl wurde vor allem bei Flöten, Oboen und Klarinetten ein abweichendes Strömungsverhalten festgestellt, was Mitglieder des Bundesverbandes der deutschen Musikinstrumentenhersteller (BDMH) veranlasst hat, zusammen mit Prof. Kähler nach Schutzvorrichtungen zu suchen, um Abhilfe zu schaffen, mit dem Ziel jegliche Infektionsgefahr auszuschließen.

Im Rahmen weiterer Studien haben die Forschenden herausgefunden, dass Raumluftfilter es ermöglichen, Musikunterricht durchzuführen; eine wichtige Erkenntnis zum Start nicht nur der allgemeinbildenden Schulen, sondern auch Musikschulen, etc., und mit Blick auf die Systemrelevanz der Musik, der Kultur allgemein.

In diesem Zusammenhang wurde, eine ausgesprochen hohe CO2 Belastung, bereits nach kurzer Unterrichtsdauer, festgestellt. Diese führt zu Konzentrationsproblemen und hat Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit wie Effektivität; ebenso betroffen sind zahlreiche, ähnlich geartete Bereiche des öffentlichen Lebens. Damit einher geht die Forderung durch Einsatz von modernen Raumluftfiltern nicht allein dem Coronavirus, sondern darüber hinaus und in Zukunft der CO2 Problematik entgegenzuwirken.


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