Bester badischer Betrieb im Wettbewerb

Bei einem der weltweit bedeutendsten Weinwettbewerbe, der Mundus Vini Frühjahr- und Sommerverkostung 2020 haben Weine der Oberkircher Winzer eG und des Winzerkellers Hex vom Dasenstein zusammen sieben Gold und neun Silbermedaillen geholt. Damit schnitt der Betrieb in diesem Wettbewerb als der erfolgreichste in Baden ab. Die Konkurrenz beim Wettbewerb ist international. 4500 Weine aus aller Welt wurden von 120 internationalen Weinexperten verkostet.

Gold gab es für folgende Weine aus den Oberkircher Lagen: 2018 Vinum Nobile Chardonnay Qualitätswein trocken Barrique, 2018 Vinum Nobile Lagrein QbA trocken, 2019 Vinum Nobile Viognier, Qualitätswein trocken, 2019 Scheurebe Collection Oberkirch Scheurebe Auslese, 2018 Müller-Thurgau Beerenauslese. Dem internationalen Wettbewerb Mundus Vini messen die Weinexperten aus Oberkirch und Kappelrodeck eine „besondere Strahlkraft“ beim Konsumenten und am Markt  bei. So ist in Oberkirch die Freude groß, dass die neuen Sorten Lagrein und Viognier gleich mit Gold dekoriert wurden. „Unsere Weine passen sehr gut zu dieser Verkostung“, sieht Kellermeister Martin Bäuerle den Betrieb für das internationale Parkett sehr gut aufgestellt.

Der Winzerkeller Hex vom Dasenstein hatte schon bei der Frühjahrsverkostung mit seinen Weinen geglänzt. Dort punktete die Hex mit dem 2017 Merlot Barrique QbA trocken und bei der Sommerweinverkostung war der 2019 Grauer Burgunder Großes Gewächs Katzenbuckel auf dem Siegerpodest.


Für weitere Weine aus den Kappelrodecker Gewannen Heidenhöfe und Kappelberg gab es Silbermedaillen. Für Kellermeister Thomas Hirt eine schöne Bestätigung, gleich in der ersten Anstellung der Selektionslagen in die Ränge zu kommen. Denn alle vier Großen Gewächse, welche der Winzerkeller Hex vom Dasenstein neu aufgelegt hat, wurden mit Gold und Silber prämiert. „Wir haben unsere Qualitäts-Pyramide für die Hex neu definiert. Das ist ein sehr guter Start,“ freut sich Geschäftsführender Vorstand Markus Ell. Da auch die Jury Mundus Vini international besetzt ist, „müssen sich unsere Weine mit denen aus aller Welt messen“, sagte Thomas Hirt zu dem Wettbewerb mit hoher Akzeptanz bei Verbrauchern, Einkäufern, Händlern und Sommeliers.

Nur 30 Prozent aller angestellten Weine erhalten im Wettbewerb eine Medaille. Das heißt, auch wenn ein Wein Silber bekommt, steht er im vorderen Drittel der teilnehmenden Betriebe. „Fast alle Weine in Medaillenrängen zu haben, ist dann schon eine tolles Ergebnis“, freut sich Kellermeister Bäuerle.

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