Dafür gibt es nach Beobachtung von Validato mehrere plausible Gründe, die mit einer Täuschungsabsicht nichts zu tun haben. Kleinere oder stark regionale Hochschulen sind in internationalen Registern oft nur unvollständig digitalisiert. Studiengänge wurden umbenannt, Institutionen fusioniert oder in eine neue Trägerschaft überführt. Bei ausländischen Abschlüssen kommt hinzu, dass nicht jede Institution an dieselben internationalen Anerkennungsverzeichnisse angeschlossen ist wie etwa Swiss ENIC für die Schweiz. Auch ein schlichter Namenswechsel, etwa durch Heirat, kann dazu führen, dass ein Abschluss unter dem im Lebenslauf angegebenen Namen nicht auffindbar ist, obwohl er unter dem früheren Namen einwandfrei registriert ist.
Genau an diesem Punkt setzt nach Angaben von Validato die eigentliche Prüfarbeit erst ein. Die automatisierte Abfrage ist bei Validato die erste, schnelle Stufe einer Education Verification – nicht das Ergebnis selbst. Führt diese Abfrage zu keinem eindeutigen Treffer, nehmen geschulte Analystinnen und Analysten direkten Kontakt zur genannten Institution auf, bevor ein Resultat als Auffälligkeit dokumentiert wird. Nach Erfahrung von Validato lassen sich auf diesem Weg viele vermeintliche Fälschungsverdachtsfälle auflösen, ohne dass die betroffene Person überhaupt von der zwischenzeitlichen Unsicherheit erfährt.
Diese Praxis ist Teil dessen, was Validato als „Human in the Loop"-Prinzip bezeichnet: Automatisierung beschleunigt die Erhebung von Informationen, ersetzt aber nicht die Einordnung von Zweifelsfällen. Nach Einschätzung von Validato ist dieser Unterschied für Unternehmen nicht nur eine Frage der Sorgfalt, sondern auch eine Frage der Fairness gegenüber Bewerbenden – und, mit Blick auf den in DSGVO und nDSG verankerten Verhältnismässigkeitsgrundsatz, auch eine Frage der Rechtssicherheit einer Personalentscheidung.
„Eine Datenbank, die einen Treffer nicht ausspuckt, hat noch nichts bewiesen – sie hat nur eine Frage aufgeworfen. Erst wenn wir diese Frage bei der Institution selbst geklärt haben, wissen wir, ob es sich um eine Lücke im Register oder tatsächlich um eine Auffälligkeit handelt."
— Reto Marti, Managing Partner, Validato
Validato bietet Education Verification als eines von 18 einzeln wählbaren Screening-Modulen auf einer ISO-27001-zertifizierten Plattform mit Schweizer Serverstandort an, buchbar im Pay-as-you-go-Modell ohne Abonnementbindung. Die Kombination aus automatisierter Abfrage und manueller Nachverfolgung durch Fachpersonal ist dabei laut Validato kein optionaler Zusatzservice, sondern fester Bestandteil des Moduls.
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
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