Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter ist Deutschlands
unabhängige Einrichtung für die Wahrung menschenwürdiger
Unterbringung und Behandlung im Freiheitsentzug nach dem
Zusatzprotokoll zur UN-Antifolterkonvention. Die Nationale Stelle
besteht aus einer unabhängigen Expertenkommission, besetzt mit
ehrenamtlichen Mitgliedern. Unterstützt werden die Mitglieder von
einer hauptamtlichen, interdisziplinär besetzten Geschäftsstelle,
die organisatorisch der Kriminologischen Zentralstelle angegliedert
ist. Die Hauptaufgabe der Geschäftsstelle besteht in der
inhaltlichen und organisatorischen Vor- und Nachbereitung sowie der
Begleitung der Besuche. Sie ist zudem zuständig für die Bearbeitung
von Fragestellungen in allen Zuständigkeitsbereichen der Nationalen
Stelle, wissenschaftliche Recherchen und Veröffentlichungen, die
Verfolgung (inter-) nationaler Entwicklungen im Aufgabenbereich der
Stelle, die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen
Partnerorganisationen, die Organisation von Veranstaltungen sowie
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Leitung der Geschäftsstelle
m/w/d in Wiesbaden Aufgabe der Stelleninhaberin oder des
Stelleninhabers ist die Leitung der Geschäftsstelle und die
Koordinierung des gesamten Aufgabenbereichs in Abstimmung mit den
Leiterinnen oder Leitern der Bundesstelle und der Länderkommission.
Gesucht wird eine Persönlichkeit mit überdurchschnittlichen
Hochschul- oder Fachhochschulabschlüssen aus dem Bereich der
Rechtswissenschaften oder anderen für den Bereich Menschenrechte
dienlicher Fachrichtungen. Erforderlich sind Berufserfahrungen in
Behörden, Verbänden oder NGOs mit Leitungsaufgaben und Erfahrung in
der Personalführung, fundierte Kenntnisse des internationalen
Menschenrechtsschutzsystems und fließende Englischkenntnisse in
Wort und Schrift sowie Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache.
Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zu regelmäßigen mehrtägigen
Dienstreisen. Erwartet werden Selbstständigkeit, Eigeninitiative,
souveränes Auftreten, sehr gute Kommunikationsfähigkeiten und
Freude am Umgang mit Menschen unterschiedlichster Herkunft. Wir
bieten eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit in der
nationalen und internationalen Menschenrechtsarbeit. Die Stelle ist
in Vollzeit zu besetzen. Die Bezahlung richtet sich nach der
entsprechenden Eingruppierung im öffentlichen Dienst, TVöD-Bund.
Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung nach
Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Arbeitsort ist
Wiesbaden. Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen richten Sie
bitte mit der Kennziffer 1131-19-2-L bis zum 31.
Dezember 2019 per E-Mail in einem pdf-Dokument an die
Nationale Stelle zur Verhütung von Folter, Adolfsallee 59, 65185
Wiesbaden: bewerbung@nationale-stelle.de .
Firmenkontakt und Herausgeber des Stellenangebots:
Nationale Stelle zur Verhütung von Folter
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